• Home
  • Fernschule
    • Übersicht und Anmeldung
    • Vegane/r Ernährungsberater/in
    • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    • Gesundes Gewicht, Wohlbefinden & Vitalität
    • Frauengesundheit und Ernährung
    • Gesprächspsychologie für die Ernährungsberatung
    • Anti-entzündliche Ernährung
    • Darmgesundheit und NMU
    • Nachhaltiges Gewichtsmanagement mit veganer Ernährung
    • Vegane Ernährung für Mutter und Kind
    • Vegane Ernährung für Sportler/innen
    • Vegane Ernährung – Weiterbildung für Fachkräfte
    • Ernährungsberater-Software
  • Magazin
    • Übersicht
    • Antientzündliche Ernährung
    • Frauengesundheit und Ernährung
    • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    • Vegane Ernährung
      • Vegan für Anfänger
      • Vegan Abnehmen
      • Vegane Schwangerschaft
      • Vegane Kinderernährung
      • Vegane Sporternährung
      • Kritische Nährstoffe
    • Vegane Rezepte
    • Vegane Berufe
  • Verzeichnis
  • Über uns
  • Support

ecodemy Webapp-Logo

Die Fachfernschule für vegane Ernährung

Logge dich ein
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
MagazinGesundheitZucker in unserer Ernährung – Ist zu viel Obst ungesund?

Zucker in unserer Ernährung – Ist zu viel Obst ungesund?

Verfasst von: Joelina Dietrich
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
8 min 12.07.2018 16.07.2026

Zu viel Obst ungesund?

Inhaltsverzeichnis

  • Zucker in der Ernährung
    • Die Qualität der Kohlenhydrate ist entscheidend
    • Problemfeld: versteckte Zucker
  • Zucker im Obst
    • Mono- und Disaccharide
    • Empfehlungen zur Obstzufuhr
  • Fruktosemalabsorption
  • Zusammenfassung: Zucker in Obst
  • Entzündungen verstehen – Balance wiederfinden
  • Kundenstimmen
    • Du hast Fragen?

Zucker in Obst – Ist zu viel Obst ungesund?

Die Süße des Lebens kann uns einerseits Glücksgefühle verleihen oder aber auch zur gesundheitlichen Gefahr werden. Neben dem Zuviel und der falschen Auswahl an Fetten in unserer Ernährung ist auch der Zucker – im wahrsten Sinne des Wortes – mit Vorsicht zu genießen. Denn es gibt Hinweise aus Untersuchungen, dass der regelmäßige Konsum größerer Mengen an Zucker und Fett und das dadurch bedingte Übergewicht mit den zunehmenden Zivilisationskrankheiten korreliert.  Der rechnerische Pro-Kopf-Verbrauch von Zucker belief sich im Jahr 2019/2020 auf 33,8 kg.

Wenn wir von Zucker sprechen, müssen wir den Begriff allerdings ein wenig differenzieren, denn Zucker ist nicht gleich Zucker. Es sind vor allem die leicht löslichen Kohlenhydrate, wie Glukose, Fruktose und Saccharose, also der berühmt-berüchtigte Haushaltszucker, um die es hier geht. Dass Schokoriegel und Gummibärchen keine Bestandteile einer gesunden Ernährung sind, ist für die meisten von uns offensichtlich. Wenn du aber einen Blick auf die vollwertigen Lebensmittel wirfst, wirst du feststellen, dass – durchaus empfehlenswertes – Obst auch sehr reich an Fruktose & Co ist. Vor allem der Fruchtzucker genießt keinen guten Ruf mehr; schließlich zeigt uns die Wissenschaft, dass das Kohlenhydrat mit Gicht, Lebererkrankungen und Adipositas in Verbindung steht (Choi et al., 2010; Leitzmann et Keller, 2013), und für Verdauungsbeschwerden sorgt der Zucker auch immer häufiger (Schäfer, 2012).

Zucker in der Ernährung Aus der kostenlosen ecodemy eBook-Reihe.
  • Obst, Smoothie, Ahornsirup: alles Zucker?
  • Insulin und Glukagon - so funktioniert dein Blutzuckerspiegel.
  • Zuckeraustausch- und Süßstoffe: echte Alternativen?
  • Gesund, geeignet, besser nicht: Unsere Verzehrempfehlungen.
eBook herunterladen
Zucker in der Ernährung

Mit diesem zuckersüßen Auftakt starten wir in eine ausführliche Artikelserie, in der sich alles um das verführerische Kohlenhydrat dreht. Du fragst dich, ob Neuheiten wie der exotische Kokosblütenzucker oder der kalorienfreie Süßstoff Stevia sinnvolle Alternativen zum Haushaltszucker sind? Das und vieles mehr beantworten wir dir in dieser Serie.

Zurück zur heutigen Fragestellung: Ist zu viel Obst ungesund? Wirkt sich der Zucker in natürlichen Früchten ähnlich schlecht aus, wie jener in verarbeiteten Produkten? Wenn ja, wie viel Obst darf ich dann überhaupt essen? Werfen wir einen Blick hinter die zuckersüße Fassade der Kohlenhydrate in unserer Ernährung.

Zucker in der Ernährung

Zu viel Obst ungesund

Bei dem Überbegriff Zucker geht es prinzipiell um die freien, leicht-löslichen Mono- sowie Disaccharide (Ein- und Zweifachzucker). Umgangssprachlich ist in der Regel der raffinierte weiße Haushaltszucker damit gemeint. Zucker zählen zur Gruppe der Kohlenhydrate und in kleinster Instanz ist übrigens jedes Kohlenhydrat ein Einfachzucker.

Für unseren Körper ist das freie Kohlenhydrat Glukose die wichtigste und schnellste Energiequelle; er ist für dich also notwendig. Aber auch hier macht die Dosis das Gift: Zu große Mengen an den rasch resorbierbaren Zuckern lassen deinen Blutzuckerspiegel und in weiterer Folge den Insulinspiegel schnell ansteigen, was wiederum zu einem rasch wiederkehrenden Hungergefühl führt. Setzt sich dieser Teufelskreis auf Dauer fort, sind Gewichtszunahme und daraus resultierende Erkrankungen vorhersehbar. Denn der raffinierte Zucker, vor allem in verarbeiteten Produkten, enthält keinerlei Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Das heißt, weder Stoffwechsel noch Verdauung werden in ihrer Funktion unterstützt, und das Sättigungsgefühl ist gering (Becker, 2013).

Experte für vegane Ernährung gesucht?
Experte für vegane Ernährung gesucht?
  • Berater online oder in deiner Nähe finden
  • produktunabhängige Beratung
  • nach ecodemy Ethikrichtlinie
Zum Verzeichnis

Die Qualität der Kohlenhydrate ist entscheidend

Aufgrund ihrer Bedeutung als Energielieferant, sollte der Großteil unserer Ernährung – also mindestens 50 % der Energiezufuhr – aus Kohlenhydraten stammen (DGE, 2016). Allerdings wird empfohlen, unseren Bedarf vorwiegend aus komplexen Kohlenhydraten sowie aus natürlichen Quellen zu decken. Das kann mit Vollkornprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Gemüse bewerkstelligt werden.

Die tägliche Zuckerzufuhr sollte auf ein Minimum, sprich weniger als 10 % der Gesamtenergiezufuhr, heruntergesetzt werden (DGE, 2016). Die WHO hat 2015 sogar eine Empfehlung mit eingeschränkter Aussagekraft von weniger als 5 % der täglichen Energiezufuhr ausgegeben (WHO, 2015). Davon sind wir Deutschen jedoch noch weit entfernt: dem Ernährungsbericht 2012 zufolge, konsumieren Männer im Durchschnitt 109 g (19,3 %) und Frauen 101 g Zucker pro Tag (24 %) (Kohl, 2015).

Wenn wir von den rasch resorbierbaren Einfach- beziehungsweise Zweifachzuckern sprechen, muss auch hierbei eine Differenzierung vorgenommen werden. Die Wissenschaft zeigt uns nämlich, dass der Zucker aus Obst keine vergleichbar nachteiligen Auswirkungen auf unsere Gesundheit habe als der Zucker in verarbeiteten Süßwaren, zuckerhaltigen Getränke, unverdünnten Fruchtsäften sowie -konzentraten (WHO, 2015).

Problemfeld: versteckte Zucker

Ähnlich wie bei den versteckten Fetten, die wir nicht offensichtlich und deshalb unbewusst Tag für Tag zu uns nehmen, liegt das Problem beim Zucker in der Verarbeitung. Oftmals sind es sogar herzhafte Produkte, denen Süße zugesetzt wurde. Prinzipiell kann man sich merken: Je stärker ein Nahrungsmittel verarbeitet und je länger die Zutatenliste ist, desto geringer ist der Nutzen für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Klassische Beispiele sind Getränke, Backwaren, Brotaufstriche, einige pflanzliche Milchalternativen, Ketchup, Salatdressings, Lebensmittel in Dosen, Müslimischungen oder -riegel, Fertiggerichte und vieles mehr. Um dir eine Übersicht in diesem Gefahrendschungel zu verschaffen, lohnt sich der Blick auf die Zutatenliste. Wir haben dir unterschiedliche Bezeichnungen aufgelistet, unter denen du eine Art von Zucker in deinem Produkt finden kannst (Bohl, 2017).

Unterschiedliche Deklarationen von Zucker in der Zutatenliste (Bohl, 2017)

  • Apfelsüße
  • getrocknete Früchte
  • Dextrin
  • Glukose
  • Dicksaft
  • Glukose-Fruktose-Sirup
  • Fruchtextrakt
  • Glukosesirup
  • Fruchtpüree
  • Isoglukose/HFCS
  • Fruchtpulver
  • Maltodextrin
  • Fruchtsaftkonzentrat
  • Maltose
  • Fruchtsüße
  • Malzextrakt
  • Fruktose
  • Oligofruktose/-sirup
  • Fruktose-Glukose-Sirup
  • Polydextrose
  • Fruktose-Corn-Sirup
  • Traubensüße
  • Gerstenmalz/-extrakt
  • Weizendextrin

Zucker im Obst

Kommen wir zurück zu unseren süßen Früchten aus der Natur. Wissenschaftliche Studien zeigen uns, dass Zucker aus vollwertigen Lebensmittel, wie er in Obst zu finden ist, nicht ebenso schädlich wirkt wie die raffinierte Süße (WHO, 2015). Das lässt sich auf den naturbelassenen Zustand von Früchten zurückführen. Schließlich ist das farbenfrohe Obst mit einer Reihe an sekundären Pflanzenstoffen ausgestattet, unterstützt deine Verdauung mit seinen Ballaststoffen, den Stoffwechsel mit etlichen Nährstoffen und durch den teils hohen Wasseranteil, abhängig von der jeweiligen Obstsorte, liegt der Zucker auch nicht derart konzentriert vor. Deshalb steigt unser Blutzuckerspiegel auch nicht vergleichbar hoch an als würden wir eine zuckerhaltige Limonade oder gar einen konzentrierten Fruchtsaft trinken. Früchte hätten trotz ihres Zuckergehaltes sogar das Potenzial, die Gewichtsreduktion bei Adipositas zu unterstützen (Sharma et al., 2016). Von welchen Zuckern im Obst sprechen wir aber überhaupt?

Mono- und Disaccharide

Je kleiner das Zuckermolekül, desto süßer nehmen wir es wahr. Im Obst finden wir zum einen die Monosaccharide Glukose und Fruktose – auch Einfachzucker genannt. Zum anderen aber auch den Zweifachzucker Saccharose, der sich aus je einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruktose zusammensetzt. Dieser muss von unserem Verdauungssystem noch gespalten werden, bevor seine Einzelbestandteile über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen (Biesalski, 2017).

Nehmen wir einen Apfel: dieser enthält 14,4 g Kohlenhydrate auf 100 g Frucht. Den Großteil des Apfels macht der Wassergehalt mit 82 g/100 g aus. Im Vergleich dazu finden wir in einer Schokolade 54 g Kohlenhydrate pro 100 g und in Gummibärchen 78,6 g/100 g (BLS).

In der nachstehenden Tabelle findest du das Kohlenhydrate-Spektrum einzelner Obstsorten.

Tabelle 1. Ausgewählte Obstsorten und ihr Spektrum an Kohlenhydraten pro 100 g Lebensmittel (BLS)

Kohlenhydrate
(g)
Glukose
(g)
Fruktose
(g)
Zucker
gesamt (g)
Ananas 12,4 2,1 2,4 12,4
Apfel 14,4 2,6 7,3 13,2
Aprikose 8,5 1,7 0,9 7,7
Banane 20,0 3,5 3,4 17,3
Birne 12,4 1,7 6,7 10,2
Erdbeere 5,5 2,2 2,2 5,4
Heidelbeere 6,1 2,5 3,3 6,0
Himbeere 4,8 1,8 2,1 4,8
Mango 12,5 0,9 2,6 12,5
Orange 8,3 2,3 2,6 8,3
Papaya 10,2 3,6 3,5 10,2
Pfirsich 8,9 1,0 1,2 8,0
Pflaume 10,2 3,0 1,8 7,8
Süßkirsche 13,6 7,1 6,3 13,6
Wassermelone 8,3 2,0 3,9 8,3

Aber auch wenn die Vielzahl an gesundheitsfördernden Stoffen hervorzuheben ist, finden wir trotzdem eine gute Menge an Zucker im Obst. Deshalb stehen immer noch die Fragen im Raum: Ist zu viel Obst ungesund? Wenn ja, wie viel solltest du dann überhaupt davon essen?

Empfehlungen zur Obstzufuhr

Die DGE legt uns 2 Portionen Obst pro Tag nahe, das bedeutet zwei Handvoll beziehungsweise in Mengenangaben ausgedrückt: mindestens 250 g täglich (DGE, 2016). 59 % der Deutschen, besonders Männer, schaffen diese Verzehrsempfehlung einer Umfrage zufolge nicht. Nur etwa die Hälfte aller deutschen Frauen (54 %) und deutlich weniger Männer (38 %) geben an, überhaupt täglich Obst zu essen (Boeing et al., 2012; Mensink et al., 2017). Übrigens empfiehlt die WHO, mindestens 400 g aus Obst und Gemüse pro Tag zu konsumieren; die USDA legt der amerikanischen Bevölkerung 2 cups (á 8 oz = 237 ml) Obst nahe.

Werde Experte für anti-entzündliche Ernährung.
Werde Experte für anti-entzündliche Ernährung.
  • wissenschaftlich fundiertes Fernstudium
  • 100 % online und flexibel
  • topaktuelle Studienmaterialien
  • motivierende Studentengemeinschaft
  • staatlich zugelassen und qualitätsgeprüft
Mehr erfahren

Wie sich aus den Zahlen erkennen lässt, hat unsere Gesellschaft eher damit zu kämpfen, ausreichend Obst zu essen als zu viel. Nichtsdestotrotz, das Gemüse hat bei den Mengenempfehlungen im Vergleich zum Obst definitiv die Nase vorn; denn darin finden wir kaum schnell verfügbaren Zucker. Vor allem sehr große Mengen an Fruktose können nicht nur den Stoffwechsel belasten, sondern ebenso den Verdauungstrakt.

Fruktosemalabsorption

Jeder dritte Deutsche leidet unter Verdauungsproblemen in Verbindung mit Fruktose. Dabei spricht man von der sogenannten Fruktosemalabsorption, die einer Transportstörung beim Absorptionsvorgang im Darm zugrunde liegt. Der Zucker kann nicht ordnungsgemäß in die Blutbahn aufgenommen werden, gelangt in tiefere Darmabschnitte und wird dort von den Darmbakterien vergärt, was zu Blähungen und anderen Unannehmlichkeiten führt. Diese Störung tritt in vielen Fällen nur vorübergehend auf, beispielsweise wenn die Aufnahmekapazität von ca. 35 g Fruktose überstiegen wird. Diese Menge würdest du zum Beispiel mit 110 g Rosinen oder über 1 kg Bananen (BLS) zu dir nehmen.

Eine fruktosefreie Kost muss bei der Malabsorption nicht strikt umgesetzt werden, da Betroffene eine individuelle Schwelle besitzen und diese austesten können. Fruktosearme Lebensmittel sollten dennoch bevorzugt werden. Auch zu beachten ist die Glukose in Früchten: Je größer der Glukoseanteil im Verhältnis zur Fruktose, desto besser kann diese absorbiert werden, da der Traubenzucker die Fruchtzuckerresorption begünstigt.

Übrigens wird diese intestinale Störung von der sogenannten hereditären Fruktoseintoleranz abgegrenzt, bei der es sich um eine vererbbare Stoffwechselstörung handelt, die mit Folgen schwerer Leber- und Nierenschäden aufgrund der Akkumulation von metabolischen Abbauprodukten einhergeht (Schäfer, 2012).

Zusammenfassung: Zucker in Obst

Zucker – eine süße Versuchung, die uns gleichzeitig zur gesundheitlichen Gefahr werden kann. Die essenzielle Bedeutung der Kohlenhydrate für unseren Stoffwechsel ist nicht anzuzweifeln, allerdings entscheiden Art und Menge, ob wir von Vor- oder Nachteilen sprechen.

Die Einfachzucker Glukose sowie Fruktose sind die kleinste Einheit der Kohlenhydrate, allerdings sollten diese in unserer Ernährung nur einen überschaubaren Anteil ausmachen beziehungsweise vorrangig aus naturbelassenen Früchten stammen. Unsere überwiegenden Kohlenhydratquellen sollten komplexer Natur sein, das heißt aus Vollkornprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Gemüse stammen. Daher die Frage: Ist zu viel Obst ungesund?

Früchte sind nicht nur farblich attraktiv, lecker süß und in ihrer naturbelassenen Form ein vollwertiges Lebensmittel; auch deine Gesundheit erfreut sich an den unzähligen Vitalstoffen. Zwei Handvoll täglich werden empfohlen. Und auch wenn wir Deutschen kaum auf diese Mengen kommen, kann ein Zuviel potenziell Verdauung belasten. Dabei sprechen wir allerdings von Obstmengen im Kilogrammbereich.

Aber wie steht es um Alternativen zu dem von Groß und Klein geliebten Zucker? Sind Dicksaft, Sirup oder Süßstoffe vertretbare Möglichkeiten, die keine vergleichbaren Nachteile auf unsere Gesundheit mit sich bringen? All diese Fragen und mehr beantworten wir dir in weiteren Artikeln.

Der Inhalt dieses Artikels kann und soll eine individuelle Vegane Ernährungsberatung nicht ersetzen. Im Verzeichnis für Vegane Ernährungsberatung findest du, in deiner Nähe vor Ort oder online, fachkundige Unterstützung.

Entzündungen verstehen – Balance wiederfinden

Eine anti-entzündliche Ernährung bedeutet nicht nur, bestimmte Lebensmittel neu zu bewerten – sie schenkt dir mehr Energie, mentale Klarheit und unterstützt dein Immunsystem auf natürliche Weise. Denn Entzündungen verlaufen oft still – aber ihr Einfluss auf unsere Gesundheit ist tiefgreifend.

In vier Kapiteln lernst du, wie du mit den richtigen Nährstoffen und Lebensmitteln gezielt gegen Entzündungen vorgehst: durch das Verständnis entzündungsfördernder und -hemmender Mechanismen, das Wissen um antientzündliche Inhaltsstoffe und die praktische Umsetzung im Alltag. Du erfährst, wie Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Ballaststoffe wirken, wie Ernährung das Immunsystem beeinflusst – und warum schon kleine Änderungen auf dem Teller große Effekte entfalten können.

Du willst mehr Infos? Hol dir unsere kostenlose Infobroschüre per E-Mail.

Du möchtest sofort durchstarten? Dann teste die Weiterbildung jetzt 14 Tage lang kostenlos und entdecke, wie du mit wissenschaftlich fundiertem Wissen Entzündungsprozessen entgegenwirken kannst.

Kundenstimmen

„Ich habe zum ersten Mal richtig verstanden, was Ernährung mit Entzündungen zu tun hat – und warum es nicht nur auf einzelne Lebensmittel ankommt, sondern auf das Zusammenspiel. Die Weiterbildung ist fundiert, aber trotzdem sehr verständlich. Ich konnte vieles direkt in meinen Alltag mitnehmen – vor allem das Thema Ballaststoffe und Omega-3 war für mich sehr interessant.“
– Tina, 41, via E-Mail

„Ich bin kein Fan von Ernährungshypes – aber das hier war durch und durch fundiert. Endlich mal eine Weiterbildung, bei der ich nicht das Gefühl hatte, mit Allgemeinplätzen abgespeist zu werden. Die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Darm und Entzündungen waren nicht nur spannend, sondern auch super nachvollziehbar erklärt. Besonders die Inhalte zu AGEs und Mikrobiota haben mich echt abgeholt.“
– Heike, 54, via E-Mail

„Eigentlich hatte ich die Weiterbildung nur gebucht, um mein Wissen ein bisschen aufzufrischen. Am Ende habe ich jede Lektion verschlungen. Die Aufbereitung ist klasse – man versteht, warum bestimmte Ernährungsmuster wirken, ohne dass es kompliziert wird.“
– Sven, 38, via Facebook

Du hast Fragen?

Unser Support-Team ist für dich da.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Literatur

Becker U. Macht Zucker süchtig? UGBforum (2013). Vol. 3: 114-116.

Biesalski H.K., Grimm P., Nowitzki-Grimm S. Taschenatlas Ernährung. Thieme (2017), 7.unveränderte Auflage.

BLE (2020). BMEL-Statistik: Zucker, Glukose.

BLS. Bundeslebensmittelschlüssel Version 3.02. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Bohl M. Zucker und seine Freunde. WDT Berlin (2017).

Boeing H., Bechthold A., Bub A. et al. Gemüse und Obst in der Prävention ausgewählter chronischer Krankheiten. DGE Stellungnahme (2012): 1-52.

DGE et al. (2016). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr.

Kohl A. Fragen und Antworten zu Zucker. BLL – Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (2015): 1.10.

Leitzmann C., Keller M. Vegetarische Ernährung, 3. Auflage, UTB (2013).

Mensink G.B.M., Schienkiewitz A., Lange C. Fruit consumption among adults in Germany. Journal of Health Monitoring (2017). Vol. 2(2): 43-49.

Schäfer C. Fructosemalabsorption: Wenn Fruchtzucker für Unruhe sorgt. In: UGB-FORUM spezial (2012) : Unverträglichkeiten und Allergien meistern. S. 10-13.

Sharma S.P., Chung H.J., Kim H.J., Hong S.T. Paradoxical Effects of Fruit on Obesity. Nutrients (2016). Vol. 8, 633: 1-16.

WHO (World Health Organization). Guideline: Sugars intake for adults and children (2015), Geneva.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Bildquellen
  • Titelbild – Himbeeren mit Puderzucker: © maryviolet - stock.adobe.com
Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Medizinischer Disclaimer und weitere Hinweise
Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

Anmerkung zur Darstellung von Tieren

Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

Zucker in der Ernährung

Zucker in der Ernährung
Aus der kostenlosen ecodemy eBook-Reihe.
eBook herunterladen
  • Fructosearme Rezepte

Abonniere unseren Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten mehr

Was passiert nach der Eintragung in den Newsletter?

ecodemy‘s Vision ist es, Fachkräfte im Ernährungssektor auszubilden und jeden Veganer oder vegan-interessierten Menschen in die Lage zu versetzen, sich eigenständig und unabhängig im Dschungel von Mythen und Fakten der veganen Ernährung zurecht zu finden, daher verpflichten wir uns dir im Rahmen dieses Informationsvertrages regelmäßig nützliche Informationen rund um die folgenden Themen zu schicken:

Spannende Themen aus der Welt der Ernährung, Informationen zu Fernstudiengängen, Umfragen, etc.

Mit deiner Eintragung in den Newsletter stimmst du diesem Informationsvertrag zu. Du kannst diese exklusiven Informationen jederzeit abbestellen, indem du auf den Abmeldelink klickst, den du am Ende unserer E-Mails (ausgeschlossen sind zum Beispiel System-E-Mails für Kunden) findest. Dadurch endet dieser Informationsvertrag. Nähere Informationen entnimmst du bitte unseren allgemeinen Informationsvertragsbedingungen.

Über Joelina Dietrich

Joelina Dietrich ist Ökotrophologin (M. Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE) in Biebertal, wo sie u. a. die KiEFer-Studie und den VEGANScreener betreut. Parallel arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Für das ecodemy Magazin schreibt sie über pflanzenbasierte Ernährung auf wissenschaftlicher Grundlage.

Spannende Beiträge rund um Ernährung, Gesundheit & Longevity

Vollwertige vegane Ernaehrung
Antientzündliche Ernährung, Ernährungsbeeinflussbare Erkrankungen, Frauengesundheit, Gesundheit
Lesezeit: 9 min
Arterienverkalkung (Atherosklerose): Wie anti-entzündliche Ernährung helfen kann
Vegane Nahrungsergänzungsmittel: Welches ist das richtige für mich?
Gesundheit, Mineralstoffe, Nährstoffe
Lesezeit: 6 min
Vegane Nahrungsergänzungsmittel im Vergleich: Welches ist das richtige für mich?
Selen vegan
Mineralstoffe, Nährstoffe, Vegane Ernährung
Lesezeit: 6 min
Selen – Lebensmittel vom Aussterben bedroht
welches obst ist gut für den darm
Darmgesundheit, Gesundheit
Lesezeit: 7 min
Dieses Obst tut deinem Darm gut
Was ist Palmöl?
Nüsse, Samen, Fette und Öle, Vegane Ernährung, Vegane Lebensmittel
Lesezeit: 8 min
Was ist Palmöl – Ist Palmfett gesund oder ungesund?
Richtig Fasten mit Säften und Suppen
Gesundheit, Vegane Ernährung, Wissenschaft und Forschung
Lesezeit: 9 min
Richtig Fasten – Wissenschaftliche Erkenntnisse und Tipps für die Praxis

Leser-Interaktionen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Seitenspalte

Suche

ecodemy Magazin

  • Allgemein
  • Antientzündliche Ernährung
  • Frauengesundheit
  • Gesundes Gewicht
  • Gesundheit
    • Übersicht
    • Darmgesundheit
    • Ernährungsbeeinflussbare Erkrankungen
    • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Nährstoffe
    • Übersicht
    • Mineralstoffe
    • Proteine, Kohlenhydrate und Fette
    • Supplemente
    • Vitamine
  • Neuroernährung
  • Vegane Berufe
    • Übersicht
    • Interviews und Erfolgsgeschichten
    • Marketing und Karriere
  • Vegane Ernährung
    • Übersicht
    • Bio und Saisonales
    • Gewichtsmanagement
    • Vegane Alternativen
    • Vegane Kinderernährung
    • Vegane Nahrungsergänzungsmittel
    • Vegane Schwangerschaft
    • Vegane Sporternährung
    • Veganer Einstieg
    • Wissenschaft und Forschung
  • Vegane Lebensmittel
    • Übersicht
    • Getränke
    • Getreide und Pseudogetreide
    • Heimische Superfoods
    • Hülsenfrüchte und Proteinquellen
    • Nüsse, Samen, Fette und Öle
    • Obst und Gemüse
    • Zuckeralternativen
  • Vegane Rezepte
    • Übersicht
    • Gesunde vegane Rezepte zum Abnehmen
    • Schnell und einfach
    • Vegan Backen
    • Vegan Grillen
    • Vegane Aufstriche
    • Vegane Desserts
    • Vegane Diät-Rezepte
    • Vegane Dips
    • Vegane Kinderrezepte
    • Vegane Salate
    • Vegane Snacks
    • Vegane Soßen
    • Vegane Suppen
    • Vegane Vorspeisen
    • Veganes Abendessen
    • Veganes Fingerfood
    • Veganes Frühstück
    • Veganes Mittagessen
Experte für vegane Ernährung gesucht?

Experte für vegane Ernährung gesucht?

  • Berater online oder in deiner Nähe finden
  • produktunabhängige Beratung
  • nach ecodemy Ethikrichtlinie
Zum Verzeichnis

Neue Artikel

Stillleben mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Blattgemüse und dunkler Schokolade zur natürlichen Cortisolregulation.

Cortisol senken: Was wirklich hilft – Ernährung, Schlaf, Lebensstil

Ruhige Naturszene mit warmem Morgenlicht als Symbol für Stressabbau und Cortisol senken mit Hausmitteln.

Cortisol senken mit Hausmitteln: Was funktioniert?

Mediterrane Ernährung gegen Entzündungen: Stillleben mit Olivenöl, Hülsenfrüchten, frischen Kräutern und Blattgemüse auf Holztisch.

Mediterrane Ernährung: Was sie antientzündlich macht – und wie man sie umsetzt

Stillleben mit entzündungshemmenden Lebensmitteln: Leinöl, Kurkuma, Ingwer, Walnüsse und grünes Blattgemüse auf Holzuntergrund.

Entzündungen im Körper senken: Was wirklich funktioniert

Stillleben mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Blattgemüse als natürliche Einflussfaktoren auf den Ghrelinspiegel. Lebensmittel für eine ausgewogene Hormonregulation.

Ghrelin und Leptin: Die Hunger- und Sättigungshormone – verständlich erklärt

Werde Experte für anti-entzündliche Ernährung.

Werde Experte für anti-entzündliche Ernährung.

  • wissenschaftlich fundiertes Fernstudium
  • 100 % online und flexibel
  • topaktuelle Studienmaterialien
  • motivierende Studentengemeinschaft
  • staatlich zugelassen und qualitätsgeprüft
Mehr erfahren
Alle Bewertungen lesen

Passwort vergessen?

Aktuell meistgebuchte Online-Kurse

  • Anti-entzündliche Ernährung
    (4.9/5)  4 Bewertungen*
    Wie Ernährung chronische Entzündungsprozesse beeinflusst.
  • Darmgesundheit und NMU
    (5.0/5)  10 Bewertungen*
    Mikrobiom und Intoleranzen wissenschaftlich verstehen.
  • Frauengesundheit und Ernährung
    (5.0/5)  1 Bewertung*
    Von Zyklus und Hormonen bis zur Menopause.
  • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    Noch keine Bewertungen
    Für mehr Fokus, besseren Schlaf und mentale Stabilität.
  • Gesundes Gewicht, Wohlbefinden und Vitalität
    (5.0/5)  1 Bewertung*
    Nachhaltig und ohne Diätdruck – mit Verhaltenspsychologie.
* auf FernstudiumCheck.de
  • Förderung
  • Kooperationen
  • Partnerprogramm
  • Verzeichnis
  • Über uns
  • Support-Center
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Verträge hier kündigen
  • Medizinischer Disclaimer
  • Impressum
  • Bildquellen
ecodemy GmbH
Fritz-Schäffer-Straße 1
53113 Bonn
Kontaktiere uns
TOP Fernschule Award 2026 fernstudiumcheck Gesamtbewertung ecodemy staatlich zugelassenes Fernstudium Fernstudien DQR Niveau 4 - Vegane Ernährung Weiterbildung für Fachkräfte Fernstudien DQR Niveau 5 - Vegane/r Ernährungsberater/in
  • Evidenzbasierte Online-Kurse
  • Staatlich geprüft und zugelassen
  • 14 Tage kostenfrei testen
ecodemy Home© 2016 - 2026
  • Like uns auf Facebook
  • Folge uns auf Instagram
  • Abonniere uns auf YouTube
  • Folge uns auf LinkedIn

Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.