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MagazinVegane RezepteRezept: Käsekuchen (vegan, glutenfrei und ohne Boden)

Rezept: Käsekuchen (vegan, glutenfrei und ohne Boden)

Verfasst von: Erika Weber und Isabel Bernhauser
Kochzeit: Minuten Zubereitung: Minuten
Veganer Käsekuchen, glutenfrei

Ein leckeres Stück cremiger Käsekuchen: Da kommen bei dem ein oder anderen Erinnerungen an die Kindheit auf. Vegan und Käsekuchen scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch in sich zu sein, oder? Darüber hinaus soll er auch frei von Gluten sein, geht das? Absolut! Außerdem zaubert dir unser veganer Käsekuchen (glutenfrei) reinen „Käse“ auf den Teller, das heißt, es gibt keinen Boden. Läuft dir auch schon das Wasser im Mund zusammen?

Die Basis für den Kuchen ist eine pflanzliche Joghurt-Alternative, die du auch in der mit Nährstoffen angereicherten Variante besorgen kannst. Dadurch peppst du den Kuchen sogar noch in Sachen Calcium & Co auf. Die frischen Beerenfrüchte runden die Süßspeise vollends ab, dabei kannst du nach Belieben eine Sorte deiner Wahl verwenden.

Ein veganer Käsekuchen, glutenfrei, von oben bis unten ein cremiger Genuss – klingt unmöglich? Ist es aber nicht! Viel Freude beim Zubereiten.

Zutaten

  • 50 g Kokosöl
  • 500 g Pflanzliche Joghurtalternative (natur)
  • 1 EL Limettensaft
  • ½ Limette (Abrieb)
  • 55 g Maisstärke
  • 25-35 g Ahornsirup (oder eine andere Süße)
  • 1 EL Sojamehl
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Beeren (Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren)

Guss

  • 150 g Beeren
  • 1/2 EL Stärke
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Ahornsirup
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Pflanzliche Proteinquellen

Zubereitung

  1. Das Kokosöl in einem Topf zum Schmelzen bringen und mit den übrigen Zutaten mischen.
  2. Eine kleine Springform (17 cm) mit Backpapier auskleiden und den Teig in die Form füllen. Die Beeren in den Teig drücken.
  3. Den Backofen auf 180 °C vorheizen und den Kuchen für 45 Minuten backen.
  4. Den Kuchen im offenen Ofen auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Für den Guss die Beeren pürieren. Die Stärke mit dem Wasser glatt rühren. Die pürierten Beeren mit der angerührten Stärke und dem Ahornsirup in einem Topf circa 1 Minute köcheln lassen.
  6. Den Guss abkühlen lassen und über den Käsekuchen gießen. Optional: Den Kuchen mit (Blau-)Beeren verzieren und kalt stellen.

Süßer Genuss für die Seele! Lass‘ ihn dir gut schmecken.

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  • Titelbild – Veganer Käsekuchen: © Erika Weber
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Medizinischer Disclaimer und weitere Hinweise
Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

Anmerkung zur Darstellung von Tieren

Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Erika Weber und Isabel Bernhauser

Die ecodemy Rezepte-Schmiede wird betrieben von Erika (Rezeptentwicklerin und Vegane Ernährungsberaterin) und Isabel (Ernährungswissenschaftlerin und Dozentin). Während Erika für die Gaumenfreuden verantwortlich ist, sorgt Isabel für die Nährstoffoptimierung unserer Rezepte. Ein starkes Duo für Genuss und Gesundheit.

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Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. avatarLukas meint

    14. August 2019 um 10:44

    Hallo,
    das sieht richtig lecker aus! Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Ist es möglich das Kokosöl durch ein anderes Öl zu ersetzen? Oder ist das für die Bindung des Teiges unabdingbar?

    VG

    Antworten
    • avatarIsabel Bernhauser meint

      15. August 2019 um 10:18

      Hallo lieber Lukas,
      ganz herzlichen Dank für dein Feedback! Das freut uns sehr zu hören. 🙂

      Das Kokosöl eignet sich für die feste Konsistenz des Kuchens besonders gut, was an dem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren liegt. Die meisten Pflanzenöle liegen in flüssiger Form vor, auch bei niedrigen Temperaturen, weshalb sie sich für diesen Kuchen weniger eignen. Alternativ könnte z. B. eine vegane Margarine verwendet werden.

      Viel Freude beim Zubereiten und lass‘ dir den Kuchen gut schmecken.
      Alles Liebe,
      Isabel!

      Antworten
  2. avatarClaudia meint

    18. August 2019 um 21:48

    Welchen Joghurt könnt ihr empfehlen… ich habe schon mehrere Sorten aus Kokos und Soja probiert und geschmacklich noch nicht überzeugt.
    Danke im Voraus:)

    Antworten
    • avatarIsabel Bernhauser meint

      19. August 2019 um 10:06

      Hallo liebe Claudia 🙂
      Pflanzliche Joghurtalternativen können einerseits von Sorte zu Sorte, andererseits von Marke zu Marke geschmacklich sehr unterschiedlich ausfallen. Die subjektive Geschmacksvorliebe spielt außerdem eine große Rolle. Wenn dir bislang der probierte Kokos- bzw. Sojajoghurt nicht zugesagt haben, kannst du z. B. Hafer- oder Mandeljoghurt ausprobieren oder die Sorten von einer anderen Firma austesten. Alternativ kannst du den Joghurt auch selbst herstellen, auf Basis einer pflanzlichen Milchalternative, die du mit Joghurtkulturen versetzt.
      Ganz liebe Grüße,
      Isabel!

      Antworten
  3. avatarMaja meint

    11. Juni 2020 um 10:59

    Tausend dank für das megatolle Rezept! Der Kuchen ist der Hammer geworden..?
    Habe es mit Alpro Pfirsich gemacht und statt Beeren die gleichen Mengen kleingeschnittene Pfirsiche,weil ich beides zu Hause hatte und es unbedingt ausprobieren wollte..dieser Kuchen gehört zu denen, wo es niemand glaubt,dass er rein pflanzlich ist! Werde ich definitiv öfter machen! Liebe Grüße

    Antworten
    • avatarIsabel Bernhauser meint

      11. Juni 2020 um 14:40

      Liebe Maja,
      das freut uns wirklich sehr zu hören.
      Vielen lieben Dank für dein wundervolles Feedback. Und weiterhin ganz viel Genuss mit den pflanzlichen Köstlichkeiten aus deiner Küche. 🙂
      Beste Grüße,
      Isabel!

      Antworten
  4. avatarAndrea meint

    19. März 2023 um 11:26

    Hab ihn ausprobiert allerdings mit Ananas und kicherersenmehl, er wurde sehr fest aber trotzdem sehr lecker. Ist das gewollt? Oder wird er durch soja etwas lockerer?

    Antworten
    • avatarIsabel Bernhauser meint

      20. März 2023 um 10:10

      Hallo liebe Andrea,

      Kichererbsenmehl kann theoretisch für viele Rezepte als Alternative zu Sojamehl verwendet werden. Es bindet allerdings relativ viel Flüssigkeit, wodurch sich die Konsistenz geringfügig verändern kann. Zudem kann es sich auf den Geschmack auswirken. Prinzipiell sollte der Käsekuchen, unserem Rezept nach, nicht ganz so fest werden. Freut uns jedoch zu hören, dass dein Kuchen (dennoch) lecker war.

      Liebe Grüße
      Isabel

      Antworten

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