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MagazinGesundheitDarmgesundheitFODMAP: Was sind FODMAPs – und wer braucht die Diät wirklich?

FODMAP: Was sind FODMAPs – und wer braucht die Diät wirklich?

Verfasst von: Joelina Dietrich
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
7 min 04.11.2026 04.11.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Stillleben mit Low-FODMAP-Lebensmitteln: Tofu, Tempeh, Karotten, Zucchini und frische Kräuter auf einem Holzbrett. Natürliches Licht, warm und klar arrangiert.

Inhaltsverzeichnis

  • Was sind FODMAPs – und warum lösen sie Beschwerden aus?
  • Für wen eignet sich die Low-FODMAP-Diät?
  • Wie funktioniert die Low-FODMAP-Diät in drei Phasen?
    • Phase 1: Elimination (2–6 Wochen)
    • Phase 2: Reintroduktion (6–8 Wochen)
    • Phase 3: Personalisierung (dauerhaft)
  • Welche Lebensmittel sind high und low FODMAP?
  • Pflanzenbasierte Ernährung und FODMAP – was musst du wissen?
  • Was ist der FODMAP-Stacking-Effekt?
  • Welche Risiken hat eine langfristige FODMAP-Restriktion?
  • FAQ: Häufige Fragen zu FODMAP und Reizdarm
    • "Wie
    • "Hilft
    • "Was
    • "Sind
    • "Muss
    • "Kann
  • Fazit

Blähbauch nach dem Abendessen, krampfartige Schmerzen nach einem normalen Mittagessen, ein Darm, der scheinbar ohne Auslöser reagiert. Wer mit einem Reizdarmsyndrom lebt, kennt diese Momente der Ratlosigkeit. Oft kommt Frustration hinzu, weil ausgerechnet gesunde Lebensmittel wie Äpfel, Zwiebeln oder Linsen Beschwerden auslösen können. Hinter vielen dieser Reaktionen steckt eine bestimmte Gruppe von Kohlenhydraten: FODMAPs. Wer sie versteht, hat die wichtigste Grundlage für eine wirksame Ernährungsstrategie beim Reizdarm.

Das Wichtigste in Kürze

  • FODMAP steht für fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole – schwer resorbierbare Kohlenhydrate, die im Dickdarm fermentiert werden und dort Beschwerden auslösen können.
  • Schätzungsweise 10–15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vom Reizdarmsyndrom betroffen; die Low-FODMAP-Diät gilt laut S3-Leitlinie als wirksame Therapieoption (AWMF, 2021).
  • Die Diät läuft in drei Phasen ab: Elimination (2–6 Wochen), Reintroduktion (6–8 Wochen) und Personalisierung – die mittlere Phase ist entscheidend, um individuelle Toleranzgrenzen zu ermitteln.
  • Pflanzenbasierte Ernährung und Low-FODMAP lassen sich verbinden, erfordern aber gezieltes Wissen über festen Tofu, Tempeh, Hülsenfrüchte und Pflanzendrinks.
  • Eine dauerhaft strenge FODMAP-Restriktion ist nicht empfehlenswert, da sie die mikrobielle Vielfalt im Darm – insbesondere Bifidobacterium-Arten – beeinträchtigen kann (AWMF, 2021).

Was sind FODMAPs – und warum lösen sie Beschwerden aus?

FODMAPs sind schwer verdauliche Kohlenhydrate und Zuckeralkohole, die im Dünndarm nur unvollständig oder gar nicht aufgenommen werden. Das Akronym entschlüsselt sich so:

<table>

Buchstabe Bedeutung Typische Quellen F Fermentierbar – O Oligosaccharide Fruktane: Weizen, Zwiebeln, Knoblauch; GOS: Hülsenfrüchte D Disaccharide Laktose: Milch, Joghurt, Weichkäse M Monosaccharide Fruktose: Äpfel, Honig, Mango, Agavendicksaft A Und – P Polyole Sorbit, Mannit: Steinobst, Pilze, Zuckeralkohole

[/table]

Was diese Substanzen verbindet: Sie gelangen weitgehend unverdaut in den Dickdarm, wo Bakterien sie abbauen. Nicht verdauliche Oligosaccharide werden von anaeroben Bakterien im Kolon (Dickdarm) fermentiert. Dabei entstehen Gase und kurzkettige Fettsäuren (Roberfroid, 1997 | PMID: 9361846). Zudem können unverdaute Kohlenhydrate osmotisch wirken: Sie ziehen Wasser ins Darminnere (Darmlumen) und können so die Darmpassage beschleunigen.

Fruktose und Sorbit werden auch im gesunden Dünndarm nur unvollständig absorbiert. Bei einem Teil der Menschen löst diese Malabsorption Bauchbeschwerden und Durchfall aus, die sich klinisch kaum von funktionellen Darmleiden unterscheiden lassen (Fernández-Bañares et al., 2009 | PMID: 19765364). Bei Menschen mit Reizdarmsyndrom kann die sogenannte viszerale Hypersensitivität – eine erhöhte Empfindlichkeit der Darmwand gegenüber Dehnungsreizen – diese Reaktionen zusätzlich verstärken.

Fruktooligosaccharide (FOS), eine Untergruppe der Oligosaccharide, kommen natürlicherweise in Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée, Spargel und Bananen vor (Sabater-Molina et al., 2009 | PMID: 20119826). Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind sie wertvoll: Als Präbiotika fördern sie nützliche Darmbakterien (Roberfroid, 1997 | PMID: 9361846). Für einen sensiblen Darm können sie jedoch zum Auslöser werden.

Fruktose ist besonders dann problematisch, wenn ihr Anteil in einem Lebensmittel den der Glukose übersteigt. Denn Glukose unterstützt den Fruktose-Transport im Dünndarm (Campos et al., 2016 | PMID: 27001645). Das erklärt, warum Äpfel und Mango oft schlechter vertragen werden als Erdbeeren oder Trauben – obwohl alle Früchte natürliche Fruchtzucker enthalten.

Infografik: FODMAP-Kategorien – Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole mit typischen Lebensmittelbeispielen. Übersicht für die Low-FODMAP-Diät bei Reizdarm.
Infografik: FODMAP-Kategorien – Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole mit typischen Lebensmittelbeispielen. Übersicht für die Low-FODMAP-Diät bei Reizdarm.
Infografik: FODMAP-Kategorien – Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole mit typischen Lebensmittelbeispielen. Übersicht für die Low-FODMAP-Diät bei Reizdarm.

Für wen eignet sich die Low-FODMAP-Diät?

Die Low-FODMAP-Diät ist kein Ernährungskonzept für Gesunde – sie ist ein therapeutisches Instrument für Menschen mit Reizdarmsyndrom (RDS). Die aktuelle S3-Leitlinie der AWMF stuft sie als wirksame Ernährungstherapie ein, die bei einem relevanten Teil der Betroffenen Besserung bei Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfall bewirkt (AWMF, 2021).

Für beschwerdefreie Menschen ist die Diät dagegen nicht sinnvoll. FODMAP-reiche Lebensmittel liefern wichtige Ballaststoffe und präbiotische Verbindungen, die das Darmmikrobiom (die Gesamtheit der Darmbakterien) unterstützen. Wenn du sie ohne Beschwerden meidest, nimmst du mögliche Nachteile in Kauf, ohne einen Nutzen zu erzielen.

Vor dem Start der Diät steht eine ärztliche Abklärung. Symptome wie Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust oder anhaltende Bauchschmerzen müssen medizinisch untersucht werden, bevor eine Ernährungstherapie beginnt. Ernährung kann bei Reizdarm unterstützen – ersetzt aber keine Diagnose und keine medizinische Behandlung.

Wie funktioniert die Low-FODMAP-Diät in drei Phasen?

Die Diät ist kein dauerhaftes Verzichtskonzept, sondern ein zeitlich strukturierter Prozess. Wer das versteht, vermeidet den häufigsten Fehler: die Eliminationsphase als Dauerlösung zu behandeln.

Phase 1: Elimination (2–6 Wochen)

Du ersetzt FODMAP-reiche Lebensmittel konsequent durch low-FODMAP-Alternativen. Ziel ist es, die Darmbeschwerden zu beruhigen und eine stabile Ausgangslage zu schaffen. Ein Ernährungs- und Symptomtagebuch hilft dabei, Muster zu erkennen und die anschließende Reintroduktion gezielt zu steuern.

Phase 2: Reintroduktion (6–8 Wochen)

Das ist die wichtigste Phase – und zugleich die, die in der Umsetzung leicht zu kurz kommt. Jede FODMAP-Gruppe wird einzeln und schrittweise wieder eingeführt, um individuelle Toleranzgrenzen zu ermitteln. Nicht alle reagieren auf jede Gruppe gleich stark. Wenn du Laktose gut verträgst, aber bei Fruktanen Probleme bekommst, brauchst du eine andere Strategie als jemand mit umgekehrtem Muster. Nur durch systematisches Testen wird diese Unterscheidung möglich (AWMF, 2021).

Phase 3: Personalisierung (dauerhaft)

Aus den Ergebnissen der Reintroduktion entsteht ein individuelles Ernährungsmuster: so restriktiv wie nötig, so vielfältig wie möglich. Lebensmittel, die du gut verträgst, kehren auf deinen Teller zurück. Das kann dein Mikrobiom schützen und deine Lebensqualität langfristig verbessern.

Welche Lebensmittel sind high und low FODMAP?

<table>

Kategorie High FODMAP Low FODMAP Gemüse Zwiebeln, Knoblauch, Blumenkohl, Artischocken Karotten, Zucchini, Gurke, Spinat, Paprika Obst Äpfel, Birnen, Wassermelone, Mango, Kirschen Erdbeeren, Trauben, Orangen, Kiwi, kleine reife Banane Getreide Weizen, Roggen, Gerste (größere Mengen) Reis, Quinoa, Buchweizen, Hafer (kleine Portionen) Hülsenfrüchte Kichererbsen (ungespült), Bohnen (groß, ungespült) Kichererbsen (Dose, gut abgespült), Linsen (kleine Portionen) Milch & Alternativen Kuhmilch, normaler Joghurt, Weichkäse Laktosefreie Milch, Hartkäse, Kokosmilch (kleine Menge) Süßungsmittel Fruktosesirup, Sorbit, Xylit, Mannit Ahornsirup, Glukose, Haushaltszucker (moderat)

[/table]

Sorbit ist ein weit verbreiteter Zuckeralkohol in Steinobst und zuckerarmen Produkten. Ab bestimmten Mengen übersteigt er die Absorptionskapazität des Dünndarms; bei empfindlichen Personen kann diese Schwelle niedriger liegen (Wang et al., 1981 | PMID: 6821187). Die Kombination von Fruktose und Sorbit im selben Lebensmittel – etwa in Äpfeln oder Birnen – gilt als besonders ungünstig, da sich beide Absorptionslimitierungen addieren (Fernández-Bañares et al., 2009 | PMID: 19765364).

Pflanzenbasierte Ernährung und FODMAP – was musst du wissen?

Pflanzenbasierte Ernährung und Low-FODMAP lassen sich gut vereinbaren. Entscheidend ist gezieltes Wissen zu den kritischen Lebensmitteln – vor allem zu pflanzlichen Proteinquellen und Pflanzendrinks. Das klingt kompliziert – ist es aber nicht.

Tofu: Weicher Tofu (Seidentofu) enthält deutlich mehr GOS (Galakto-Oligosaccharide) als fester Tofu und gilt als high FODMAP. Fester Tofu in moderaten Portionen ist in aller Regel gut verträglich und eine verlässliche Proteinquelle in der Eliminationsphase.

Tempeh: Durch den Fermentationsprozess werden Oligosaccharide teilweise abgebaut. Tempeh gilt deshalb in üblichen Portionsgrößen als low FODMAP und ist damit eine der wertvollsten pflanzlichen Proteinquellen für die erste Phase.

Hülsenfrüchte: Hier entscheiden Menge und Zubereitung. Kichererbsen aus der Dose, gründlich abgespült, können in kleinen Portionen toleriert werden. Fruktooligosaccharide und verwandte Verbindungen sind natürlicherweise breit in pflanzlichen Lebensmitteln verteilt (Sabater-Molina et al., 2009 | PMID: 20119826). Ob du Hülsenfrüchte ganz meiden musst, hängt von deiner individuellen Toleranz ab. Kleine Mengen gespülter Linsen oder Kichererbsen sind ein guter Ausgangspunkt für die Reintroduktion.

Pflanzendrinks: Haferdrink kann je nach Produkt Fruktane enthalten und ist in größeren Mengen risikobehaftet. Mandeldrink ohne Inulinzusatz und Reisdrink sind sicherere Alternativen in der Eliminationsphase. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich: Inulin und Zichorienwurzelextrakt sind typische Zusätze, die FODMAP-Probleme verursachen können.

Nüsse: Cashews und Pistazien gelten als high FODMAP. Macadamia, Pekannüsse und Erdnüsse sind dagegen gut verträglich und in moderaten Mengen in der Eliminationsphase geeignet.

Achte bei pflanzenbasierter Ernährung in der Eliminationsphase auf eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, vor allem mit Vitamin B12, Eisen und Kalzium – besonders, wenn du Hülsenfrüchte und angereicherte Pflanzendrinks stark einschränkst.

Was ist der FODMAP-Stacking-Effekt?

Stacking – das Aufschichten von FODMAPs über mehrere Lebensmittel hinweg – wird bei der Umsetzung der Diät leicht unterschätzt. Das Prinzip: Einzelne Lebensmittel können low FODMAP sein; in Kombination übersteigen sie aber zusammen die persönliche Toleranzgrenze.

Ein Beispiel: Eine kleine reife Banane (low FODMAP), eine Handvoll Walnüsse (low FODMAP), dazu Haferflocken in kleiner Menge (low FODMAP) – zusammen als Frühstück kann die FODMAP-Last deutlich höher sein als bei jedem einzelnen Lebensmittel für sich. Hinzu kommt: Isst du mehrere Mahlzeiten am Tag mit Portionen knapp unter der Schwelle, können sich die Mengen im Tagesverlauf summieren und trotzdem Beschwerden auslösen.

Das erklärt, warum sorgfältige Einzelauswahl manchmal nicht ausreicht. Bei der Mahlzeitenplanung kommt es auf die Kombination und die Gesamtlast an – nicht nur auf einzelne Portionen. Wer diesen Effekt versteht, kann sein Symptomtagebuch gezielter auswerten.

Welche Risiken hat eine langfristige FODMAP-Restriktion?

Eine dauerhaft strenge FODMAP-Restriktion kann die mikrobielle Diversität im Darm beeinträchtigen – das ist der eigentliche Grund, warum die Eliminationsphase zeitlich begrenzt ist. Viele FODMAP-reiche Lebensmittel wie Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch und Hülsenfrüchte sind zugleich wichtige Quellen für präbiotische Verbindungen.

Fruktooligosaccharide dienen als selektive Substrate – also gezielte Nahrungsquelle – für Bifidobacterium-Arten im Dickdarm und fördern so nützliche Bakterienpopulationen (Roberfroid, 1997 | PMID: 9361846). Meidest du diese Stoffe dauerhaft, können diese Populationen abnehmen. Das kann sich langfristig nachteilig auf die Darmgesundheit auswirken (AWMF, 2021).

Die gute Nachricht: Mit der Reintroduktionsphase hast du es selbst in der Hand. Sie ist keine optionale Ergänzung, sondern ein medizinisch sinnvoller Schritt: Sie schützt das Mikrobiom, verhindert unnötige Einschränkungen und macht aus einer temporären Maßnahme eine dauerhaft praktikable Ernährungsweise. Bei anhaltenden Beschwerden trotz korrekter Durchführung sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

FAQ: Häufige Fragen zu FODMAP und Reizdarm

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"Wie

Die Eliminationsphase dauert 2 bis 6 Wochen, die Reintroduktionsphase weitere 6 bis 8 Wochen. Eine lebenslange, vollständige Restriktion ist weder nötig noch sinnvoll – das Ziel ist immer eine möglichst vielfältige, individuell angepasste Ernährung (AWMF, 2021).

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"Hilft

Die Diät ist primär für das Reizdarmsyndrom entwickelt worden und dort am besten untersucht. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sollte sie nur unter ärztlicher und ernährungstherapeutischer Begleitung eingesetzt werden – hier sind die Zusammenhänge komplexer.

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"Was

Die Fruktosemalabsorption (intestinale Fruktoseintoleranz) beschreibt eine verminderte Aufnahmekapazität im Dünndarm – sie ist häufig und lässt sich meist über die Ernährung gut steuern. Die hereditäre Fruktoseintoleranz ist dagegen eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung mit anderen Mechanismen. FODMAPs betreffen ausschließlich die Malabsorption, nicht die hereditäre Form (Fernández-Bañares et al., 2009 | PMID: 19765364).

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"Sind

Ja. Sorbit, Xylit und Mannit – häufig als „zuckerfreie" Alternativen in Kaugummi, Bonbons oder Light-Produkten eingesetzt – gehören zur FODMAP-Gruppe der Polyole. Laut Wang et al. (1981) überschreitet Sorbit etwa ab Dosen von 20 g die Absorptionskapazität. Bei Menschen mit Reizdarm kann die Schwelle jedoch deutlich niedriger liegen (Wang et al., 1981 | PMID: 6821187).

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"Muss

In der Eliminationsphase ja. Knoblauch und Zwiebeln enthalten besonders viele Fruktane und gelten als stark FODMAP-haltig. In der Personalisierungsphase können viele Betroffene herausfinden, dass sie kleine Mengen oder bestimmte Zubereitungsformen – etwa Knoblauchöl ohne Knoblauchstücke – durchaus vertragen.

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"Kann

Grundsätzlich ja – mit sorgfältiger Recherche und einem strukturierten Ernährungsprotokoll. Für eine zuverlässige Umsetzung, besonders in der Reintroduktionsphase, ist die Begleitung durch eine qualifizierte Ernährungsfachkraft aber empfehlenswert, um Nährstofflücken zu vermeiden und individuelle Auslöser gezielt zu identifizieren (AWMF, 2021).

Fazit

Das Reizdarmsyndrom erfordert einen strukturierten Ansatz – und die Low-FODMAP-Diät bietet genau das. Wenn du die drei Phasen konsequent durchläufst, gewinnst du ein genaues Bild davon, was deinem Darm guttut und was nicht. Das macht aus einer starren Verbotsliste eine lebbare, individuelle Ernährungsweise.

Besonders für Menschen, die pflanzenbasierte Ernährung mit FODMAP-Management verbinden möchten, gibt es heute fundiertes Wissen – es braucht nur den richtigen Einstieg. Beginne dort, wo du stehst. Im Online-Kurs Darmgesundheit und Nahrungsmittelunverträglichkeiten lernst du, FODMAPs, Reizdarmsyndrom und individuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten systematisch einzuordnen – fundiert und auf dem Stand der aktuellen Leitlinien (Stand 2026). So entwickelst du eine vollwertige, verträgliche Ernährung für dich und begleitest Menschen mit Reizdarm in der Ernährungsberatung kompetent durch alle drei Phasen.

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Literatur

Campos V et al. (2016). Physiological handling of dietary fructose-containing sugars: implications for health. International Journal of Obesity, 40(Suppl 1), S6–S11. | PMID: 27001645

Fernández-Bañares F et al. (2009). Fructose-sorbitol malabsorption. Current Gastroenterology Reports, 11(5), 368–374. | PMID: 19765364

Roberfroid M (1997). Health benefits of non-digestible oligosaccharides. Advances in Experimental Medicine and Biology, 427, 211–219. | PMID: 9361846

Sabater-Molina M et al. (2009). Dietary fructooligosaccharides and potential benefits on health. Journal of Physiology and Biochemistry, 65(3), 315–328. | PMID: 20119826

Wang YM et al. (1981). Nutritional significance of fructose and sugar alcohols. Annual Review of Nutrition, 1, 437–475. | PMID: 6821187

AWMF (2021). S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. AWMF-Register Nr. 021-016. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/021-016

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Bildquellen
  • FODMAP: Was sind FODMAPs – und wer braucht die Diät wirklich?: FODMAP: Was sind FODMAPs – und wer braucht die Diät wirklich?: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung unseres eigens dafür entwickelten KI-Systems erstellt. Grundlage der Inhalte und Aussagen ist unsere wissenschaftliche Literaturdatenbank, die wir auch für die Entwicklung unserer Kurse nutzen – vorwiegend Studien aus PubMed und weiterer Fachliteratur.

KI recherchiert, strukturiert und formuliert den Erstentwurf; ein automatischer Abgleich mit der hinterlegten Fachliteratur stellt sicher, dass Aussagen belegt sind.

Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, durchläuft er mehrere Prüfstufen: automatische Tonalitätsprüfung, Qualitätsbewertung und eine händische Freigabe durch eine Person unseres Fachdozententeams. Abschließend werden Aussagen nochmals wissenschaftlich geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt damit bei den Menschen hinter ecodemy – namentlich, mit Fachkenntnis.

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Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Joelina Dietrich

Joelina Dietrich ist Ökotrophologin (M. Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE) in Biebertal, wo sie u. a. die KiEFer-Studie und den VEGANScreener betreut. Parallel arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Für das ecodemy Magazin schreibt sie über pflanzenbasierte Ernährung auf wissenschaftlicher Grundlage.

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Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.