• Home
  • Fernschule
    • Übersicht und Anmeldung
    • Vegane/r Ernährungsberater/in
    • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    • Gesundes Gewicht, Wohlbefinden & Vitalität
    • Frauengesundheit und Ernährung
    • Gesprächspsychologie für die Ernährungsberatung
    • Anti-entzündliche Ernährung
    • Darmgesundheit und NMU
    • Nachhaltiges Gewichtsmanagement mit veganer Ernährung
    • Vegane Ernährung für Mutter und Kind
    • Vegane Ernährung für Sportler/innen
    • Vegane Ernährung – Weiterbildung für Fachkräfte
    • Ernährungsberater-Software
  • Magazin
    • Übersicht
    • Antientzündliche Ernährung
    • Frauengesundheit und Ernährung
    • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    • Vegane Ernährung
      • Vegan für Anfänger
      • Vegan Abnehmen
      • Vegane Schwangerschaft
      • Vegane Kinderernährung
      • Vegane Sporternährung
      • Kritische Nährstoffe
    • Vegane Rezepte
    • Vegane Berufe
  • Verzeichnis
  • Über uns
  • Support

ecodemy Webapp-Logo

Die Fachfernschule für vegane Ernährung

Logge dich ein
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
MagazinAntientzündliche ErnährungPsoriasis und Ernährung: Was die Forschung wirklich sagt

Psoriasis und Ernährung: Was die Forschung wirklich sagt

Verfasst von: Barbara Beil
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
6 min 03.03.2026 21.07.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Stillleben mit Walnüssen, Leinsamen, Avocado und Algenöl auf Holzuntergrund. Entzündungshemmende Lebensmittel bei Ernährung und Schuppenflechte.

Inhaltsverzeichnis

  • Warum ist Ernährung bei Schuppenflechte überhaupt relevant?
  • Welche Lebensmittel helfen, Entzündungen zu dämpfen?
  • Darm-Haut-Achse: Wie beeinflusst das Mikrobiom Psoriasis?
  • Was weiß die Forschung über Probiotika und Hautgesundheit?
  • Welche Mikronährstoffe sind bei Schuppenflechte besonders wichtig?
  • Ernährungstrigger bei Psoriasis – was die Evidenz wirklich zeigt
  • Hilft Gewichtsabnahme der Schuppenflechte?
  • FAQ: Häufige Fragen zu Ernährung bei Schuppenflechte
    • Kann ich Schuppenflechte durch Ernährung heilen?
    • Welche Lebensmittel sollte ich bei Schuppenflechte meiden?
    • Kann eine vegane Ernährung bei Schuppenflechte helfen?
    • Was ist die Darm-Haut-Achse?
    • Brauche ich Omega-3-Präparate?
    • Muss ich Nachtschattengewächse weglassen?
  • Fazit: Ernährung als wirksamer, aber realistisch einzuordnender Hebel

Deine Haut spannt, rötet sich, schuppt – und manchmal scheint es nach bestimmten Mahlzeiten, nach einem Glas Wein oder einem stressigen Wochenende schlimmer zu werden. Wer mit Schuppenflechte lebt, fragt sich früher oder später: Hat meine Ernährung eigentlich einen Einfluss? Die Antwort ist differenzierter als ein einfaches Ja oder Nein, aber sie ist hilfreich: Bestimmte Ernährungsmuster können entzündliche Prozesse bei Psoriasis beeinflussen – wenn auch nicht heilen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung – Ernährung kann Entzündungsprozesse modulieren, ersetzt aber keine medizinische Behandlung
  • Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren beeinflusst die körpereigene Entzündungsreaktion – pflanzliche Quellen wie Leinsamen, Walnüsse und Algenöl sind gut integrierbar
  • Alkohol ist einer der wenigen ernährungsbezogenen Trigger mit klarer wissenschaftlicher Evidenz bei Psoriasis
  • Glutenfreie Ernährung ist nur bei gleichzeitig nachgewiesener Zöliakie oder Glutensensitivität sinnvoll – als allgemeiner Trend ohne Befund bringt sie keinen belegten Nutzen
  • Die Darm-Haut-Achse ist ein wachsendes Forschungsfeld: Das Darmmikrobiom beeinflusst systemische Entzündungen, die auch die Haut betreffen

Warum ist Ernährung bei Schuppenflechte überhaupt relevant?

Psoriasis ist keine isolierte Hauterkrankung – sie ist ein systemisch-entzündliches Geschehen, das sich an der Haut zeigt. Das Immunsystem ist fehlgesteuert: Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) wie TNF-α und verschiedene Interleukine treiben die Überreaktion an, Hautzellen erneuern sich viel schneller als normal. In Deutschland sind laut der S3-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften schätzungsweise etwa 2 % der Bevölkerung betroffen (AWMF, 2021).

Genau dort liegt die Schnittstelle zur Ernährung: Bestimmte Lebensmittel liefern die Bausteine, aus denen der Körper entweder entzündungsfördernde oder entzündungshemmende Substanzen herstellt. Wer diese Zusammenhänge versteht, kann gezielt Einfluss nehmen – als ergänzenden Baustein zur medizinischen Therapie.

Ein wichtiger Hinweis: Ernährung kann hier unterstützen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Schüben oder Verschlechterungen sollte ärztliche Abklärung gesucht werden.

Infografik: Ernährung bei Schuppenflechte – entzündungsfördernde vs. entzündungshemmende Lebensmittel im Vergleich.
Infografik: Ernährung bei Schuppenflechte – entzündungsfördernde vs. entzündungshemmende Lebensmittel im Vergleich.

Welche Lebensmittel helfen, Entzündungen zu dämpfen?

Der zentrale Mechanismus ist das Omega-3/6-Verhältnis: Omega-6-Fettsäuren – insbesondere Arachidonsäure – werden im Körper zu entzündungsfördernden Substanzen (Eicosanoiden) umgewandelt. Sie finden sich vor allem in tierischen Produkten: rotem Fleisch, Wurstwaren und tierischen Fetten. Omega-3-Fettsäuren konkurrieren mit diesen Stoffwechselwegen und können entzündungshemmend wirken.

Eine pflanzenbasierte Ernährung hat hier einen strukturellen Vorteil: Wer tierische Produkte deutlich reduziert oder ganz darauf verzichtet, senkt automatisch die Arachidonsäurelast. Gleichzeitig lassen sich Omega-3-Quellen gezielt integrieren:

Pflanzliche Omega-3-Quelle Fettsäureprofil Praktischer Tipp
Leinsamen (geschrotet) Hoch in ALA 1–2 EL täglich in Müsli oder Smoothie
Walnüsse Hoch in ALA Täglich eine kleine Handvoll
Chiasamen Hoch in ALA Quellbar, vielseitig einsetzbar
Algenöl Enthält EPA + DHA direkt Einzige pflanzliche EPA/DHA-Quelle
Hanfsamen Günstiges Omega-3/6-Verhältnis Gut als Topping auf Salaten

ALA = Alpha-Linolensäure (pflanzlich); EPA und DHA sind die langkettigen, biologisch besonders aktiven Formen, die der Körper aus ALA nur begrenzt umwandeln kann.

Bei einer vollwertig pflanzlichen Ernährung empfiehlt sich Algenöl als direkte EPA/DHA-Quelle. Hochdosierte Omega-3-Präparate sollten nur unter ärztlicher Begleitung eingenommen werden.

Ebenfalls relevant: polyphenolreiche Lebensmittel wie Beeren, grünes Blattgemüse, Kurkuma und Kreuzblütler (Brokkoli, Rosenkohl). Sie liefern Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die oxidativen Stress – ein Treiber systemischer Entzündung – reduzieren können.

Darm-Haut-Achse: Wie beeinflusst das Mikrobiom Psoriasis?

Die Darm-Haut-Achse beschreibt die wechselseitige Beziehung zwischen dem Darmmikrobiom – der Gesamtheit aller Mikroorganismen im Verdauungstrakt – und Hautprozessen. Das Mikrobiom beeinflusst das Immunsystem direkt: Eine gestörte mikrobielle Balance (Dysbiose) kann systemische Entzündungsprozesse begünstigen, die sich auch an der Haut zeigen.

San et al. (2024) untersuchten in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie über sechs Wochen, wie Veränderungen in der Glutenzufuhr das Darmmikrobiom bei Personen mit gastrointestinalen Beschwerden und Dermatitis beeinflussten. Wichtig ist die Einordnung: Die bakterielle Diversität und Zusammensetzung blieben in dieser Studie stabil; Hinweise zeigten sich vor allem bei der Pilz-Diversität. Für Psoriasis lässt sich daraus kein pauschaler Gluten-Effekt ableiten, wohl aber die vorsichtige Annahme, dass Ernährung, Darmmikrobiom und Hautentzündung individuell zusammenhängen können (San et al., 2024 | PMID: 38674918).

Nakatsuji et al. (2017) zeigten außerdem, dass Kommensal-Bakterien auf gesunder Haut antimikrobielle Substanzen produzieren, die pathogene Keime kontrollieren – und dass dieses Gleichgewicht bei entzündlichen Hautzuständen gestört ist (Nakatsuji et al., 2017 | PMID: 28228596). Die Forschung legt nahe, dass sowohl das Darm- als auch das Hautmikrobiom mit dem Entzündungsgeschehen bei Psoriasis interagieren – der genaue Mechanismus wird weiter untersucht.

Praktisch bedeutet das: Eine ballaststoffreiche Ernährung aus Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Gemüse ernährt nützliche Darmbakterien. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder naturtrüber Apfelessig können die mikrobielle Vielfalt zusätzlich fördern.

Was weiß die Forschung über Probiotika und Hautgesundheit?

Probiotika – lebende Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen sollen – stehen im Kontext entzündlicher Hauterkrankungen zunehmend im Fokus. Wichtig ist dabei eine ehrliche Einschätzung der Evidenzlage: Die meisten vorliegenden Studien beziehen sich auf atopische Dermatitis (Neurodermitis), nicht auf Psoriasis.

Navarro-López et al. (2018) beobachteten in einer randomisierten klinischen Studie, dass eine Mischung oraler Probiotika den SCORAD-Index – ein Maß für die Schwere atopischer Dermatitis – bei Kindern und Jugendlichen positiv beeinflusste (Navarro-López et al., 2018 | PMID: 29117309). Carucci et al. (2022) untersuchten den therapeutischen Effekt von Lacticaseibacillus rhamnosus GG bei Kindern mit atopischer Dermatitis – einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, die bis zu 20 % der pädiatrischen Bevölkerung betrifft – und fanden Hinweise auf eine Verbesserung des Hautzustands (Carucci et al., 2022 | PMID: 36003050).

Ob diese Effekte auf Psoriasis übertragbar sind, ist derzeit nicht eindeutig belegt. Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass Mikrobiom-unterstützende Maßnahmen auch bei anderen entzündlichen Hauterkrankungen relevant sein können. Probiotische Lebensmittel wie fermentierter Joghurt, Kefir oder Miso sind eine niedrigschwellige Option – vor dem Einsatz hochdosierter Präparate bei Grunderkrankungen empfiehlt sich ärztliche Rücksprache.

Welche Mikronährstoffe sind bei Schuppenflechte besonders wichtig?

Drei Mikronährstoffe stehen bei Psoriasis besonders im Fokus:

Vitamin D wirkt immunmodulierend und greift direkt in die Signalwege ein, die bei Psoriasis überaktiviert sind. Viele Menschen in Deutschland haben – unabhängig von einer Grunderkrankung – in den Wintermonaten unzureichende Spiegel. Hinweise deuten darauf hin, dass ein Mangel die Krankheitsaktivität beeinflussen kann. Pflanzliche Quellen sind begrenzt (UV-bestrahlte Pilze, angereicherte Lebensmittel); bei nachgewiesenem Mangel ist eine Supplementierung sinnvoll – die genaue Dosierung sollte ärztlich begleitet werden.

Zink ist an Wundheilung, Immunantwort und Regulierung entzündlicher Prozesse beteiligt. Gute pflanzliche Quellen sind Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Nüsse und Vollkornprodukte. Einweichen und Keimen verbessert die Bioverfügbarkeit, da Phytinsäure die Aufnahme sonst hemmt.

Selen wirkt antioxidativ und unterstützt zelluläre Immunfunktionen. Paranüsse sind die reichste pflanzliche Quelle – zwei bis drei Stück täglich können den Bedarf decken. Wegen des sehr hohen Gehalts sollte diese Menge dauerhaft nicht überschritten werden.

Ernährungstrigger bei Psoriasis – was die Evidenz wirklich zeigt

Psoriasis-Trigger werden in Ratgeberartikeln häufig übertrieben dargestellt. Hier eine realistische Einordnung nach Evidenzlage:

Alkohol – klare Evidenz: Alkohol beeinflusst Immunreaktionen direkt, kann systemische Entzündungen verstärken und die Wirksamkeit mancher Psoriasis-Medikamente abschwächen. Die AWMF-Leitlinie empfiehlt, Alkohol bei Psoriasis deutlich zu reduzieren oder zu meiden (AWMF, 2021).

Gluten – differenzierte Evidenz: Für Psoriasis ist eine pauschale glutenfreie Ernährung ohne Zöliakie oder nicht-zöliakische Glutensensitivität wissenschaftlich nicht begründet. San et al. (2024) fanden bei veränderter Glutenzufuhr keine stabile Veränderung der bakteriellen Darmmikrobiom-Zusammensetzung, sondern vor allem Hinweise auf Veränderungen der Pilz-Diversität (San et al., 2024 | PMID: 38674918). Wer Gluten als persönlichen Trigger vermutet, sollte zuerst eine entsprechende Diagnostik anstreben.

Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln, Paprika) – sehr schwache Evidenz: Die wissenschaftliche Basis für eine Meidung dieser Lebensmittel bei Psoriasis ist minimal. Wer keine individuelle Unverträglichkeit bemerkt, muss diese nährstoffreichen Lebensmittel nicht streichen.

Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel – plausibel, begrenzte psoriasis-spezifische Daten: Stark zuckerhaltige Ernährung und hochverarbeitete Produkte können systemische Entzündungsmarker erhöhen – ein allgemein gut belegter Mechanismus, der bei Psoriasis plausibel ist, für den aber spezifische Studien noch begrenzt sind.

Hilft Gewichtsabnahme der Schuppenflechte?

Übergewicht (Adipositas) und Psoriasis sind eng miteinander verknüpft. Fettgewebe produziert entzündungsfördernde Botenstoffe (Adipokine), die das Immunsystem beeinflussen und Schübe begünstigen können. Die AWMF-Leitlinie benennt Übergewicht explizit als Faktor, der die Krankheitsaktivität beeinflusst und bei dem eine Gewichtsreduktion positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben kann (AWMF, 2021).

Bereits eine moderate, nachhaltige Gewichtsabnahme kann dazu beitragen, systemische Entzündungsmarker zu senken. Entscheidend ist Nachhaltigkeit: Eine vollwertige, ballaststoffreiche Ernährung ohne drastische Kalorienbeschränkung wirkt langfristig besser als kurzfristige Crashdiäten. Bei geplantem Gewichtsmanagement im Zusammenhang mit einer Grunderkrankung ist ernährungstherapeutische oder ärztliche Begleitung sinnvoll.

FAQ: Häufige Fragen zu Ernährung bei Schuppenflechte

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Kann ich Schuppenflechte durch Ernährung heilen?

Nein. Ernährung ist ein unterstützender Faktor – sie kann Entzündungsprozesse beeinflussen, aber keine Psoriasis heilen. Ernährungsanpassungen ergänzen medizinische Therapien, ersetzen sie aber nicht.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Welche Lebensmittel sollte ich bei Schuppenflechte meiden?

Am besten belegt ist die Einschränkung von Alkohol. Sinnvoll kann es außerdem sein, stark verarbeitete Lebensmittel, viel Zucker und tierische Fette mit hohem Arachidonsäure-Anteil (rotes Fleisch, Wurstwaren) zu reduzieren. Gluten sollte nur bei diagnostizierter Zöliakie oder Glutensensitivität gemieden werden.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Kann eine vegane Ernährung bei Schuppenflechte helfen?

Eine gut geplante, vollwertige pflanzliche Ernährung kann Vorteile bieten – sie liefert weniger Arachidonsäure und ist reich an antioxidativen Pflanzenstoffen. Wichtig ist die bedarfsgerechte Versorgung mit Vitamin B12, Vitamin D, EPA/DHA (über Algenöl) sowie Zink und Jod.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Was ist die Darm-Haut-Achse?

Die Darm-Haut-Achse beschreibt den Einfluss des Darmmikrobioms auf Hautprozesse über das Immunsystem. Forschungsarbeiten legen nahe, dass Ernährung, Darmmikrobiom und Hautentzündungen miteinander verbunden sein können; bei San et al. (2024) blieb die bakterielle Mikrobiom-Zusammensetzung jedoch stabil, während sich Hinweise vor allem bei der Pilz-Diversität zeigten (San et al., 2024 | PMID: 38674918).

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Brauche ich Omega-3-Präparate?

Nicht zwingend. Wer regelmäßig Leinsamen, Walnüsse und andere Omega-3-reiche Lebensmittel isst, ist über ALA gut versorgt. Da die Umwandlung zu EPA und DHA im Körper begrenzt ist, kann Algenöl eine sinnvolle Ergänzung sein – besonders bei vollständig pflanzlicher Ernährung. Hochdosierte Präparate immer mit ärztlicher Begleitung.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.

Muss ich Nachtschattengewächse weglassen?

Nein – zumindest nicht pauschal. Die Evidenz für einen negativen Effekt von Nachtschattengewächsen auf Psoriasis ist sehr schwach. Wer keine persönliche Reaktion bemerkt, muss Tomaten, Paprika und Kartoffeln nicht meiden.

Fazit: Ernährung als wirksamer, aber realistisch einzuordnender Hebel

Eine gezielte Ernährungsanpassung kann die Entzündungslast bei Schuppenflechte beeinflussen – wenn sie konsequent und langfristig umgesetzt wird. Eine pflanzenbasierte, ballaststoffreiche Kost mit guten Omega-3-Quellen, wenig Alkohol und wenig hochverarbeiteten Lebensmitteln bildet den besten Ausgangspunkt. Wo Verdachtsmomente bestehen – etwa Gluten bei gleichzeitigen Magen-Darm-Beschwerden – lohnt sich gezielte Diagnostik.

Im Online-Kurs „Anti-entzündliche Ernährung“ lernst du, die Mechanismen anti-entzündlicher Ernährung systematisch zu verstehen und für dich selbst oder im Beratungsgespräch fundiert anzuwenden.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Literatur

AWMF (2021). S3-Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-001.html

Carucci L et al. (2022). Therapeutic effects elicited by the probiotic Lacticaseibacillus rhamnosus GG in children with atopic dermatitis. The results of the ProPAD trial. | PMID: 36003050

Nakatsuji T et al. (2017). Antimicrobials from human skin commensal bacteria protect against Staphylococcus aureus and are deficient in atopic dermatitis. Science Translational Medicine, 9(378). | PMID: 28228596

Navarro-López V et al. (2018). Effect of Oral Administration of a Mixture of Probiotic Strains on SCORAD Index and Use of Topical Steroids in Young Patients With Moderate Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. | PMID: 29117309

San J et al. (2024). Effects of Gluten on Gut Microbiota in Patients with Gastrointestinal Disorders, Migraine, and Dermatitis. | PMID: 38674918

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Bildquellen
  • Psoriasis und Ernährung: Was die Forschung wirklich sagt: Psoriasis und Ernährung: Was die Forschung wirklich sagt: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Hinweis zur Artikelerstellung

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung unseres eigens dafür entwickelten KI-Systems erstellt. Grundlage der Inhalte und Aussagen ist unsere wissenschaftliche Literaturdatenbank, die wir auch für die Entwicklung unserer Kurse nutzen – vorwiegend Studien aus PubMed und weiterer Fachliteratur.

KI recherchiert, strukturiert und formuliert den Erstentwurf; ein automatischer Abgleich mit der hinterlegten Fachliteratur stellt sicher, dass Aussagen belegt sind.

Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, durchläuft er mehrere Prüfstufen: automatische Tonalitätsprüfung, Qualitätsbewertung und eine händische Freigabe durch eine Person unseres Fachdozententeams. Abschließend werden Aussagen nochmals wissenschaftlich geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt damit bei den Menschen hinter ecodemy – namentlich, mit Fachkenntnis.

Diese Kennzeichnung setzen wir freiwillig um – für öffentlich relevante KI-Inhalte im Rahmen des EU AI Acts ist sie ohnehin Pflicht. Wir finden: Transparenz ist keine Pflichtübung, sondern eine Frage des Respekts gegenüber unseren Lesern.

Klicke auf das Plus um die Inhalte zu öffnen.
Medizinischer Disclaimer und weitere Hinweise
Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

Anmerkung zur Darstellung von Tieren

Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

Abonniere unseren Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten mehr

Was passiert nach der Eintragung in den Newsletter?

ecodemy‘s Vision ist es, Fachkräfte im Ernährungssektor auszubilden und jeden Veganer oder vegan-interessierten Menschen in die Lage zu versetzen, sich eigenständig und unabhängig im Dschungel von Mythen und Fakten der veganen Ernährung zurecht zu finden, daher verpflichten wir uns dir im Rahmen dieses Informationsvertrages regelmäßig nützliche Informationen rund um die folgenden Themen zu schicken:

Spannende Themen aus der Welt der Ernährung, Informationen zu Fernstudiengängen, Umfragen, etc.

Mit deiner Eintragung in den Newsletter stimmst du diesem Informationsvertrag zu. Du kannst diese exklusiven Informationen jederzeit abbestellen, indem du auf den Abmeldelink klickst, den du am Ende unserer E-Mails (ausgeschlossen sind zum Beispiel System-E-Mails für Kunden) findest. Dadurch endet dieser Informationsvertrag. Nähere Informationen entnimmst du bitte unseren allgemeinen Informationsvertragsbedingungen.

Über Barbara Beil

Barbara Beil ist Ökotrophologin (B. Sc.) und Ernährungswissenschaftlerin (M. Sc.). Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als Dozentin bei ecodemy begleitet sie Studierende rund um gesunde, pflanzenbasierte Ernährung – ihr Lieblingsthema ist die Sporternährung, die sie als Deutsche Meisterin im Kraftdreikampf auch selbst lebt.

Spannende Beiträge rund um Ernährung, Gesundheit & Longevity

Paranüsse, Brokkoli, Blaubeeren und Walnüsse auf einem Holzbrett als selenreiche, anti-entzündliche Ernährung bei Morbus Basedow.
Antientzündliche Ernährung, Frauengesundheit
Lesezeit: 5 min
Morbus Basedow: Lebenserwartung und Ernährung
Stillleben mit pflanzlichen Lebensmitteln gegen Gelenkschmerzen in den Wechseljahren: Walnüsse, Leinsamen, Kurkuma, Ingwer und Blattgemüse auf einem Holzbrett.
Antientzündliche Ernährung, Ernährungsbeeinflussbare Erkrankungen, Frauengesundheit, Gesundheit
Lesezeit: 8 min
Stille Entzündung: Der unsichtbare Treiber vieler Beschwerden?
Stillleben mit entzündungshemmenden Lebensmitteln wie Walnüssen, Leinsamen, Kurkuma und fermentiertem Gemüse als Ernährungsunterstützung bei seborrhoischer Dermatitis.
Antientzündliche Ernährung
Lesezeit: 5 min
Seborrhoische Dermatitis: Was hilft bei Kopfhaut und Gesicht?
Stillleben mit frischen Zutaten für eine schilddrüsenfreundliche Ernährung: Brokkoli, Walnüsse, Linsen und Kräuter auf einem Holztisch.
Antientzündliche Ernährung, Frauengesundheit
Lesezeit: 6 min
Schilddrüsenüberfunktion-Ernährung – was meiden? (2026)
Darmfreundliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Blattgemüse und Fermentiertes auf Holzuntergrund angeordnet. Natürliche Ernährungsstrategien für ein gesundes Mikrobiom.
Antientzündliche Ernährung, Frauengesundheit
Lesezeit: 6 min
Allergien und Darm: Kann man Allergien durch Darmsanierung heilen?
Morbus Crohn Ernährung: Schonende, nährstoffreiche Lebensmittel wie rote Linsen, Blattgemüse und Vollkornbrot auf einem Holztisch – warm und einladend arrangiert.
Antientzündliche Ernährung, Frauengesundheit
Lesezeit: 7 min
Morbus Crohn: Ernährung im Alltag und bei Schüben

Leser-Interaktionen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Seitenspalte

Suche

ecodemy Magazin

  • Allgemein
  • Antientzündliche Ernährung
  • Frauengesundheit
  • Gesundes Gewicht
  • Gesundheit
    • Übersicht
    • Darmgesundheit
    • Ernährungsbeeinflussbare Erkrankungen
    • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Nährstoffe
    • Übersicht
    • Mineralstoffe
    • Proteine, Kohlenhydrate und Fette
    • Supplemente
    • Vitamine
  • Neuroernährung
  • Vegane Berufe
    • Übersicht
    • Interviews und Erfolgsgeschichten
    • Marketing und Karriere
  • Vegane Ernährung
    • Übersicht
    • Bio und Saisonales
    • Gewichtsmanagement
    • Vegane Alternativen
    • Vegane Kinderernährung
    • Vegane Nahrungsergänzungsmittel
    • Vegane Schwangerschaft
    • Vegane Sporternährung
    • Veganer Einstieg
    • Wissenschaft und Forschung
  • Vegane Lebensmittel
    • Übersicht
    • Getränke
    • Getreide und Pseudogetreide
    • Heimische Superfoods
    • Hülsenfrüchte und Proteinquellen
    • Nüsse, Samen, Fette und Öle
    • Obst und Gemüse
    • Zuckeralternativen
  • Vegane Rezepte
    • Übersicht
    • Gesunde vegane Rezepte zum Abnehmen
    • Schnell und einfach
    • Vegan Backen
    • Vegan Grillen
    • Vegane Aufstriche
    • Vegane Desserts
    • Vegane Diät-Rezepte
    • Vegane Dips
    • Vegane Kinderrezepte
    • Vegane Salate
    • Vegane Snacks
    • Vegane Soßen
    • Vegane Suppen
    • Vegane Vorspeisen
    • Veganes Abendessen
    • Veganes Fingerfood
    • Veganes Frühstück
    • Veganes Mittagessen
Experte für vegane Ernährung gesucht?

Experte für vegane Ernährung gesucht?

  • Berater online oder in deiner Nähe finden
  • produktunabhängige Beratung
  • nach ecodemy Ethikrichtlinie
Zum Verzeichnis

Neue Artikel

Stillleben mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Blattgemüse und dunkler Schokolade zur natürlichen Cortisolregulation.

Cortisol senken: Was wirklich hilft – Ernährung, Schlaf, Lebensstil

Ruhige Naturszene mit warmem Morgenlicht als Symbol für Stressabbau und Cortisol senken mit Hausmitteln.

Cortisol senken mit Hausmitteln: Was funktioniert?

Mediterrane Ernährung gegen Entzündungen: Stillleben mit Olivenöl, Hülsenfrüchten, frischen Kräutern und Blattgemüse auf Holztisch.

Mediterrane Ernährung: Was sie antientzündlich macht – und wie man sie umsetzt

Stillleben mit entzündungshemmenden Lebensmitteln: Leinöl, Kurkuma, Ingwer, Walnüsse und grünes Blattgemüse auf Holzuntergrund.

Entzündungen im Körper senken: Was wirklich funktioniert

Stillleben mit Hülsenfrüchten, Nüssen und Blattgemüse als natürliche Einflussfaktoren auf den Ghrelinspiegel. Lebensmittel für eine ausgewogene Hormonregulation.

Ghrelin und Leptin: Die Hunger- und Sättigungshormone – verständlich erklärt

Experte für vegane Ernährung gesucht?

Experte für vegane Ernährung gesucht?

  • Berater online oder in deiner Nähe finden
  • produktunabhängige Beratung
  • nach ecodemy Ethikrichtlinie
Zum Verzeichnis
Alle Bewertungen lesen

Passwort vergessen?

Aktuell meistgebuchte Online-Kurse

  • Anti-entzündliche Ernährung
    (4.9/5)  4 Bewertungen*
    Wie Ernährung chronische Entzündungsprozesse beeinflusst.
  • Darmgesundheit und NMU
    (5.0/5)  10 Bewertungen*
    Mikrobiom und Intoleranzen wissenschaftlich verstehen.
  • Frauengesundheit und Ernährung
    (5.0/5)  1 Bewertung*
    Von Zyklus und Hormonen bis zur Menopause.
  • Neuroernährung und mentale Gesundheit
    Noch keine Bewertungen
    Für mehr Fokus, besseren Schlaf und mentale Stabilität.
  • Gesundes Gewicht, Wohlbefinden und Vitalität
    (5.0/5)  1 Bewertung*
    Nachhaltig und ohne Diätdruck – mit Verhaltenspsychologie.
* auf FernstudiumCheck.de
  • Förderung
  • Kooperationen
  • Partnerprogramm
  • Verzeichnis
  • Über uns
  • Support-Center
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Verträge hier kündigen
  • Medizinischer Disclaimer
  • Impressum
  • Bildquellen
ecodemy GmbH
Fritz-Schäffer-Straße 1
53113 Bonn
Kontaktiere uns
TOP Fernschule Award 2026 fernstudiumcheck Gesamtbewertung ecodemy staatlich zugelassenes Fernstudium Fernstudien DQR Niveau 4 - Vegane Ernährung Weiterbildung für Fachkräfte Fernstudien DQR Niveau 5 - Vegane/r Ernährungsberater/in
  • Evidenzbasierte Online-Kurse
  • Staatlich geprüft und zugelassen
  • 14 Tage kostenfrei testen
ecodemy Home© 2016 - 2026
  • Like uns auf Facebook
  • Folge uns auf Instagram
  • Abonniere uns auf YouTube
  • Folge uns auf LinkedIn

Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.