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MagazinAllgemeinDGE und vegane Ernährung: Was die Empfehlung sagt

DGE und vegane Ernährung: Was die Empfehlung sagt

Verfasst von: Barbara Beil
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
5 min 06.11.2026 08.11.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Hülsenfrüchte, Blattgemüse, Nüsse und Samen auf einem Holztisch – Lebensmittel für eine gut geplante vegane Ernährung nach DGE-Empfehlungen.

Inhaltsverzeichnis

  • Was sagt die DGE zur veganen Ernährung – und was bedeutet das wirklich?
  • Wie bewertet die internationale Wissenschaft vegane Ernährung?
  • Welche Nährstoffe sind bei veganer Ernährung kritisch?
  • Wie setzt du die DGE-Anforderungen im Alltag um?
  • FAQ: Häufige Fragen zur DGE-Position und veganer Ernährung
    • Hat die DGE ihre Position zur veganen Ernährung geändert?
    • Ist vegane Ernährung für Schwangere laut DGE geeignet?
    • Warum empfiehlt die AND vegane Ernährung, die DGE aber nicht?
    • Muss ich als vegan lebende Person zwingend B12 supplementieren?
    • Wie oft sollte ich meine Nährstoffversorgung kontrollieren lassen?
    • Welche veganen Lebensmittel sind besonders nährstoffreich?
    • Kann eine vegane Ernährung Krankheiten vorbeugen?
  • Fazit

Du hast entschieden, dich vegan zu ernähren – oder spielst zumindest ernsthaft mit dem Gedanken. Dann bist du früher oder später auf die DGE-Position zur veganen Ernährung gestoßen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt sie nicht generell, warnt vor Nährstofflücken und rät bestimmten Gruppen zu besonderer Vorsicht. Das klingt nach einer klaren Absage.

Ist es aber nicht. Die DGE benennt konkrete Bedingungen, unter denen eine vegane Ernährung für gesunde Erwachsene möglich ist – und internationale Fachgesellschaften gehen noch weiter. Hier erfährst du, was hinter der DGE-Position steckt, was sie im internationalen Vergleich bedeutet und wie du die genannten Anforderungen im Alltag tatsächlich umsetzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die DGE empfiehlt vegane Ernährung nicht generell; ihre ursprüngliche Position stuft sie für Schwangere, Stillende, Säuglinge sowie Kinder und Jugendliche als ungeeignet ein (DGE, 2016)
  • Für gesunde Erwachsene benennt die DGE fünf konkrete Bedingungen – allen voran die dauerhafte Vitamin-B12-Supplementierung (Richter et al., 2016)
  • Internationale Fachgesellschaften wie die Academy of Nutrition and Dietetics (AND) stufen eine gut geplante vegane Ernährung nach bisherigem Kenntnisstand als vollwertig und gesundheitsförderlich ein (Melina et al., 2016 | PMID: 27886704)
  • Die DGE benennt mehrere potenziell kritische Nährstoffe bei veganer Ernährung – nicht alle sind gleich schwer abzudecken (Richter et al., 2016)
  • Jod gehört zu den kritischen Nährstoffen und wird leicht übersehen (Richter et al., 2016)

Im grünen Bereich Für alle, die wissen wollen, worauf es wirklich ankommt.
  • Der Weg eines Nährstoffs vom Teller bis zur Zelle
  • Warum dieselbe Portion unterschiedlich viel liefert
  • Was ein Laborwert wirklich misst – und was nicht
  • Drei Fragen für eine verlässliche Versorgung im Alltag

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Was sagt die DGE zur veganen Ernährung – und was bedeutet das wirklich?

Die DGE bewertet vegane Ernährung kritisch, ohne sie grundsätzlich auszuschließen. In ihrer ursprünglichen Stellungnahme, die die DGE inzwischen neu bewertet hat (DGE, 2024), bezeichnet die Fachgesellschaft eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen bei rein pflanzlicher Kost als „nicht oder nur schwer möglich“ (DGE, 2016). Für vulnerable Gruppen – Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche – spricht sie sich darin explizit dagegen aus.

Für gesunde Erwachsene formulieren Richter et al. (2016) in der offiziellen DGE-Position fünf Bedingungen:

  1. Dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen
  2. Auf die Zufuhr kritischer Nährstoffe besonders achten
  3. Bei Bedarf angereicherte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel verwenden
  4. Sich von einer qualifizierten Ernährungsfachkraft beraten lassen
  5. Die Versorgung regelmäßig ärztlich überprüfen lassen

Das ist keine pauschale Warnung, sondern eine Handlungsliste. Die Frage lautet nicht: Darf ich vegan essen? Sondern: Wie mache ich es richtig?

Infografik: Die fünf Bedingungen der DGE für vegane Ernährung bei gesunden Erwachsenen, darunter Vitamin-B12-Supplementierung und regelmäßige Blutwertkontrollen.
Infografik: Die fünf Bedingungen der DGE für vegane Ernährung bei gesunden Erwachsenen, darunter Vitamin-B12-Supplementierung und regelmäßige Blutwertkontrollen.

Wie bewertet die internationale Wissenschaft vegane Ernährung?

Die Academy of Nutrition and Dietetics (AND), die größte Ernährungs-Fachgesellschaft der USA, kommt zu einer deutlich positiveren Einschätzung. In ihrer Position beschreibt die AND eine gut geplante vegane Ernährung in allen Lebensphasen als vollwertig und gesundheitsförderlich – mit Hinweisen auf Vorteile bei der Prävention bestimmter Erkrankungen (Melina et al., 2016 | PMID: 27886704).

Wie lässt sich der Unterschied zur DGE erklären? Richter et al. (2016) benennen zwei wesentliche Faktoren: die unterschiedliche Studienselektion und die in den USA weiter verbreitete Anreicherung von Grundnahrungsmitteln mit Vitamin B12, D und Calcium. In Deutschland werden pflanzliche Milchalternativen und Frühstücksprodukte seltener angereichert als in angloamerikanischen Ländern – das kann die Versorgung hierzulande anspruchsvoller machen.

Entscheidend sind zwei Worte: gut geplant. Darin stimmen die Fachgesellschaften überein – sie unterscheiden sich vor allem darin, was „gut geplant“ für bestimmte Gruppen konkret bedeutet.

Welche Nährstoffe sind bei veganer Ernährung kritisch?

Die DGE benennt mehrere potenziell kritische Nährstoffe: Vitamin B12, Vitamin D, Riboflavin (Vitamin B2), Calcium, Eisen, Jod, Zink, Selen sowie Protein bzw. essenzielle Aminosäuren und langkettige Omega-3-Fettsäuren (Richter et al., 2016). Nicht alle davon sind gleich schwer zu versorgen.

Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, der bei veganer Ernährung zwingend über ein Präparat zugeführt werden muss (Richter et al., 2016). Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein verwertbares B12. Fermentierte Produkte wie Tempeh oder Sauerkraut sind keine verlässlichen Quellen. Empfohlen wird eine tägliche Einnahme von 250 µg Cyanocobalamin als Einzeldosis (DGE, 2016).

Vitamin D betrifft nicht nur vegan lebende Menschen: In der deutschen Bevölkerungsstudie DEGS1 wiesen etwa 61 % der Erwachsenen in Deutschland Serum-25-OH-Vitamin-D-Spiegel unterhalb der als ausreichend geltenden Schwelle auf (Rabenberg et al., 2015 | PMID: 26162848). Eine Supplementierung im Winter kann daher – unabhängig von der Ernährungsweise und am besten nach ärztlicher Rücksprache – sinnvoll sein.

Jod wird als kritischer Nährstoff leicht unterschätzt (Richter et al., 2016). Die gute Nachricht: Jodiertes Speisesalz und Meeresalgen mit definiertem Jodgehalt können helfen, den Bedarf zu decken. Setze hochdosierte Algenpräparate nur in ärztlicher Absprache ein, da eine Überversorgung ebenfalls problematisch ist.

Die übrigen Nährstoffe – Eisen, Calcium, Zink, Selen, Riboflavin, Protein und Omega-3 – lassen sich bei einer vollwertigen, abwechslungsreichen pflanzlichen Ernährung weitgehend abdecken. Beachte dabei die teilweise geringere Bioverfügbarkeit aus pflanzlichen Quellen sowie förderliche und hemmende Faktoren: Vitamin C steigert die Eisenaufnahme, Phytate aus Getreide und Hülsenfrüchten können sie hemmen.

Nährstoff Strategie
Vitamin B12 Tägliches Supplement (250 µg) – erforderlich
Vitamin D Supplement Herbst/Winter; Blutspiegel kontrollieren
Jod Jodiertes Speisesalz täglich; ggf. Supplement
Calcium Calciumreiches Mineralwasser, Tofu, Brokkoli, angereicherte Pflanzendrinks
Eisen Hülsenfrüchte + Vitamin C kombinieren; Phytate durch Einweichen reduzieren
Omega-3 Leinöl, Chiasamen; ggf. Algenöl-Supplement (DHA/EPA)
Protein Hülsenfrüchte täglich, verschiedene Quellen kombinieren

Wie setzt du die DGE-Anforderungen im Alltag um?

Die Bedingungen der DGE lassen sich in vier praktische Schritte übersetzen.

Schritt 1 – B12 sichern: Kaufe ein geprüftes B12-Supplement auf Cyanocobalamin-Basis. Täglich 250 µg oder 2.000 µg wöchentlich sind gängige Dosierungsempfehlungen (DGE, 2016). Cyanocobalamin ist chemisch stabil, gut untersucht und kostengünstig.

Schritt 2 – Blutwerte bestimmen lassen: Zu Beginn der veganen Ernährung und danach jährlich solltest du folgende Werte ärztlich kontrollieren lassen: Holo-Transcobalamin (sensitiver B12-Marker), 25-OH-Vitamin-D, Ferritin (Eisenspeicher) sowie bei Bedarf Jod im Urin. Ernährung kann unterstützen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Schritt 3 – Lebensmittelauswahl optimieren: Eine vollwertige vegane Ernährung mit täglichen Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen, grünem Gemüse, Vollkornprodukten und calciumreichen pflanzlichen Lebensmitteln deckt die meisten Nährstoffe ab. Angereicherte Pflanzendrinks ergänzen die Versorgung mit Calcium, B12 und Vitamin D sinnvoll.

Schritt 4 – Lebensphasen im Blick behalten: Schwangerschaft, Stillzeit und das Kindesalter stellen besondere Anforderungen. In ihrer ursprünglichen Position rät die DGE für diese Lebensphasen von einer veganen Ernährung ab (DGE, 2016). Wenn du dich in diesen Phasen dennoch vegan ernährst, ist eine enge ärztliche Begleitung wichtig. Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheiten hol dir ärztlichen Rat.

Vegane Ernährungsberatung setzt genau hier an: individuelle Nährstoffanalyse, Supplementierungsstrategie und Lebensmittelplanung greifen ineinander. Eine qualifizierte Beratung kann dich dabei unterstützen, die DGE-Bedingungen fundiert umzusetzen.

FAQ: Häufige Fragen zur DGE-Position und veganer Ernährung

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Hat die DGE ihre Position zur veganen Ernährung geändert?

Ja, die DGE hat ihre Position neu bewertet (DGE, 2024); diese Einschätzung ist auch 2026 der aktuelle Stand. Die Kernaussage bleibt: Vegane Ernährung wird nicht generell für alle Gruppen empfohlen. Für gesunde Erwachsene erkennt die DGE jedoch an, dass sie mit gezielter Supplementierung und Planung möglich ist (DGE, 2024).

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Ist vegane Ernährung für Schwangere laut DGE geeignet?

In ihrer ursprünglichen Position empfiehlt die DGE vegane Ernährung für Schwangere und Stillende nicht (DGE, 2016). Der erhöhte Bedarf an B12, Jod und DHA ist in dieser Lebensphase über pflanzliche Lebensmittel allein schwer zu decken. Wenn du in der Schwangerschaft vegan bleibst, lass dich eng ärztlich begleiten und deine Versorgung mit allen kritischen Nährstoffen regelmäßig überprüfen.

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Warum empfiehlt die AND vegane Ernährung, die DGE aber nicht?

Ein wesentlicher Grund ist die unterschiedliche Lebensmittelanreicherung: In den USA werden Grundnahrungsmittel häufiger mit B12, Vitamin D und Calcium angereichert als in Deutschland. Auch die Studienselektion unterscheidet sich (Richter et al., 2016). Beide Positionen sind wissenschaftlich begründet – sie spiegeln unterschiedliche Versorgungsrealitäten wider.

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Muss ich als vegan lebende Person zwingend B12 supplementieren?

Ja. B12 ist der einzige Nährstoff, der bei veganer Ernährung nicht verlässlich über Lebensmittel abgedeckt werden kann. Fermentierte Produkte sind keine valide Quelle. Empfohlen werden täglich 250 µg Cyanocobalamin oder 2.000 µg wöchentlich (DGE, 2016).

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Wie oft sollte ich meine Nährstoffversorgung kontrollieren lassen?

Zu Beginn der veganen Ernährung und danach einmal jährlich. Wichtige Marker: Holo-Transcobalamin (B12), 25-OH-Vitamin-D, Ferritin und Blutbild. Bei Symptomen wie anhaltender Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen lass dies zeitnah ärztlich abklären.

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Welche veganen Lebensmittel sind besonders nährstoffreich?

Hülsenfrüchte (Protein, Eisen, Zink), Grünkohl und Brokkoli (Calcium, Eisen, Folat), Nüsse und Samen (gesunde Fette, Zink, Selen), Tofu (Calcium, Protein), Leinöl (Alpha-Linolensäure als Omega-3-Vorstufe) und angereicherte Pflanzendrinks bilden die Basis einer nährstoffdichten veganen Ernährung.

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Kann eine vegane Ernährung Krankheiten vorbeugen?

Hinweise aus der Forschung deuten auf Zusammenhänge zwischen pflanzenbasierter Ernährung und einem geringeren Risiko für bestimmte chronische Erkrankungen hin (Melina et al., 2016 | PMID: 27886704). Eine gut geplante vegane Ernährung kann also dazu beitragen, das Risiko zu senken – ein sicherer Schutz ist sie nicht. Ernährung ist ein Faktor unter vielen; ärztliche Prävention und Screenings bleiben davon unabhängig wichtig.

Fazit

Die DGE-Position zur veganen Ernährung ist kein Urteil über einen Lebensstil – sie ist ein Rahmen für informierte Entscheidungen. Wenn du die Bedingungen kennst und umsetzt – insbesondere B12 supplementierst, Jod nicht vergisst und deine Versorgung regelmäßig kontrollierst –, bewegst du dich auf wissenschaftlich solider Basis. Internationale Fachgesellschaften wie die AND bestätigen: Eine gut geplante vegane Ernährung kann vollwertig und gesundheitsförderlich sein (Melina et al., 2016 | PMID: 27886704).

Das Schöne daran: Du entscheidest selbst, wo du anfängst. Kleine Schritte, beständig umgesetzt, machen den Unterschied.

Im Online-Kurs Vegane/r Ernährungsberater/in lernst du, wie du kritische Nährstoffe bei veganer Ernährung individuell absicherst. Du entwickelst passende Supplementierungsstrategien und setzt die DGE-Anforderungen fundiert in deinem Alltag um – und später auch in der Beratung deiner Kunden. Schau dir die Inhalte in Ruhe an.

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Literatur

  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) (2016). Stellungnahme zur veganen Ernährung. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de
  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) (2024). Neubewertung der Position zu veganer Ernährung. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de
  • Melina V, Craig W, Levin S (2016). Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegetarian Diets. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, 116(12), 1970–1980 | PMID: 27886704.
  • Rabenberg M, Scheidt-Nave C, Busch MA et al. (2015). Vitamin D status among adults in Germany–results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults (DEGS1). BMC Public Health, 15, 641 | PMID: 26162848.
  • Richter M, Boeing H, Grünewald-Funk D, Heseker H, Kroke A, Leschik-Bonnet E, Oberritter H, Strohm D, Watzl B (2016). Vegane Ernährung. Position der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Ernährungs Umschau, 63(4), 92–102.

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Bildquellen
  • DGE und vegane Ernährung: Was die Empfehlung sagt: DGE und vegane Ernährung: Was die Empfehlung sagt: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
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Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Barbara Beil

Barbara Beil ist Ökotrophologin (B. Sc.) und Ernährungswissenschaftlerin (M. Sc.). Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als Dozentin bei ecodemy begleitet sie Studierende rund um gesunde, pflanzenbasierte Ernährung – ihr Lieblingsthema ist die Sporternährung, die sie als Deutsche Meisterin im Kraftdreikampf auch selbst lebt.

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