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MagazinGesundheitDarmgesundheitZöliakie: Symptome, Test und was dauerhaft beachtet werden muss

Zöliakie: Symptome, Test und was dauerhaft beachtet werden muss

Verfasst von: Barbara Beil
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
5 min 04.11.2026 04.11.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Stillleben mit glutenfreien Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Quinoa, Nüssen und Blattgemüse auf einem Holztisch – natürliches Licht, ansprechendes Arrangement.

Inhaltsverzeichnis

    • Was passiert nach dem Download des eBooks?
  • Was ist Zöliakie – und warum ist sie mehr als eine Unverträglichkeit?
  • Zöliakie, Glutensensitivität oder Weizenallergie: Worin liegt der Unterschied?
  • Wie wird Zöliakie diagnostiziert?
  • Warum bleibt Zöliakie so oft lange unerkannt?
  • Welche Nährstoffmängel entstehen – und wie gleichst du sie aus?
  • Was bedeutet glutenfrei im Alltag – und wo lauert Gluten versteckt?
  • Welche Langzeitrisiken hat unbehandelte Zöliakie?
  • FAQ: Häufige Fragen zu Zöliakie
    • Muss ich wirklich lebenslang glutenfrei essen?
    • Kann ich Hafer essen?
    • Was passiert bei unbeabsichtigtem Glutenkonsum?
    • Hilft glutenfreie Ernährung auch ohne Zöliakie?
    • Wie unterscheidet sich Zöliakie von einer Weizenallergie?
    • Gibt es Medikamente gegen Zöliakie?
  • Fazit

Jemand kommt mit einem Laborbefund in die Beratung: Eisenwerte im Keller, monatelange Erschöpfung, immer wieder Blähbauch – und nach Jahren ohne klare Ursache lautet die Diagnose endlich: Zöliakie. Was bedeutet das für den Alltag, wie sieht die Ernährung jetzt aus – und welche Risiken entstehen ohne Therapie?

Zöliakie betrifft weltweit schätzungsweise 1 von 100 Personen (Scherer, 2008 | PMID: 18301806) – und wird dennoch in vielen Fällen erst nach Jahren erkannt (Murray, 1999 | PMID: 10075317). Wenn du Betroffene berätst, brauchst du mehr als Grundwissen: Es geht um Diagnoselogik, versteckte Glutenquellen und den gezielten Ausgleich von Nährstoffmängeln.


Das Wichtigste in Kürze

  • Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, ausgelöst durch Gluten in Weizen, Gerste und Roggen – keine Allergie, keine vorübergehende Unverträglichkeit
  • Betroffen sind ca. 1 % der Bevölkerung in westlichen Ländern; bei Frauen etwas häufiger als bei Männern (Scherer, 2008 | PMID: 18301806)
  • Diagnose: Kombination aus tTG-IgA-Antikörpertest im Blut plus Dünndarmbiopsie – immer unter glutenhaltiger Ernährung (DeGeorge et al., 2017 | PMID: 29132529)
  • Einzige nachgewiesene Therapie: lebenslange, strikt glutenfreie Ernährung (Freeman, 2015 | PMID: 25494908)
  • Häufige Folgemängel: Eisen, Folsäure, Calcium, Vitamin D, Zink – ein gezielter Ausgleich gehört zur ernährungstherapeutischen Begleitung

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Was passiert nach dem Download des eBooks?

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Was ist Zöliakie – und warum ist sie mehr als eine Unverträglichkeit?

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem auf Gluten – ein Speicherprotein in Weizen, Gerste und Roggen – mit einer Entzündungsreaktion im Dünndarm antwortet. Die Folge: Die Dünndarmzotten, die für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, werden geschädigt und bilden sich zurück (Zottenatrophie). Damit ist Zöliakie keine Modeerscheinung und keine kurzfristige Ernährungsreaktion – sie ist dauerhaft.

Zöliakie gilt als permanente Intoleranz gegenüber aufgenommenem Gluten mit klarer genetischer Grundlage (Murray, 1999 | PMID: 10075317). So ist die Erkrankung eng mit den Genvarianten HLA-DQ2 und HLA-DQ8 (Merkmale des Immunsystems) assoziiert, die sich bei etwa 95 % der Betroffenen nachweisen lassen (Briani et al., 2008 | PMID: 18589004). Die genetische Veranlagung allein genügt aber nicht: Umweltfaktoren – etwa der Zeitpunkt der Gluteneinführung in der Kindheit oder Darminfektionen – scheinen bei der Auslösung eine Rolle zu spielen (Morris et al., 1997 | PMID: 9409492).


Infografik: Zöliakie-Mechanismus – Glutenaufnahme, Immunreaktion, Zottenatrophie und Nährstoffmangel als vierstufige Kausalkette.
Infografik: Zöliakie-Mechanismus – Glutenaufnahme, Immunreaktion, Zottenatrophie und Nährstoffmangel als vierstufige Kausalkette.

Zöliakie, Glutensensitivität oder Weizenallergie: Worin liegt der Unterschied?

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, die Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) verläuft ohne nachweisbaren Autoimmunprozess, und die Weizenallergie ist eine IgE-vermittelte allergische Reaktion auf Weizenproteine – drei grundlegend verschiedene Erkrankungen mit unterschiedlicher Diagnose und Therapie. In der Beratung werden sie häufig verwechselt – und das ist medizinisch bedeutsam.

Merkmal Zöliakie NCGS (Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität) Weizenallergie
Immunmechanismus Autoimmun (IgA-Antikörper, T-Zellen) Unklar, kein Autoimmunprozess IgE-vermittelt
Darmschaden Ja (Zottenatrophie) Nein Nein (selten)
Diagnose Antikörper + Biopsie Ausschlussdiagnose Pricktest, IgE-Test
Therapie Lebenslang glutenfrei Glutenreduktion oder -vermeidung Weizenvermeidung
Reaktionszeit Schleichend, Stunden–Tage Stunden Minuten–Stunden

Die Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS) ist eine Ausschlussdiagnose: Sie gilt erst dann als wahrscheinlich, wenn Zöliakie und Weizenallergie durch entsprechende Tests ausgeschlossen wurden (DeGeorge et al., 2017 | PMID: 29132529). Eine Selbstdiagnose „Glutenunverträglichkeit“ ohne ärztliche Abklärung ist daher keine verlässliche Grundlage für eine Ernährungstherapie.


Wie wird Zöliakie diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt stufenweise und immer unter ärztlicher Begleitung – nicht als Selbsttest auf Verdacht.

Schritt 1: Serologischer Test
Erster Schritt ist die Bestimmung von Tissue-Transglutaminase-IgA-Antikörpern (tTG-IgA) im Blut. Dieser Test gilt als sensitiv und spezifisch. Wichtig: Er kann falsch negativ ausfallen, wenn die Person bereits glutenfrei isst. Die Blutuntersuchung sollte deshalb ausschließlich unter glutenhaltiger Ernährung erfolgen (DeGeorge et al., 2017 | PMID: 29132529).

Schritt 2: Dünndarmbiopsie
Bei positivem Antikörperbefund folgt eine Gastroskopie mit Biopsie aus dem Dünndarm. Das histologische Bild zeigt charakteristischerweise Zottenatrophie und Kryptenhyperplasie.

Schritt 3: Ansprechen auf die glutenfreie Diät
Gehen Antikörper und Schleimhautveränderungen unter glutenfreier Ernährung zurück, stützt das die Diagnose (AWMF, 2022).

Für die Beratungspraxis: Bitte Klienten mit Verdacht ausdrücklich darum, vor der Diagnostik keine glutenfreie Diät zu beginnen – das verfälscht Antikörpertests und Biopsie-Ergebnisse.


Warum bleibt Zöliakie so oft lange unerkannt?

Das klassische Bild – Durchfall, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust – trifft längst nicht auf alle Betroffenen zu. Die Erkrankung zeigt ein deutlich erweitertes Spektrum an Erscheinungsformen (Murray, 1999 | PMID: 10075317) – das erklärt, warum sie in vielen Fällen erst nach mehreren Jahren diagnostiziert wird:

  • Eisenmangelanämie (häufigster Vorstellungsgrund bei Erwachsenen)
  • Anhaltende Erschöpfung und Konzentrationsstörungen
  • Verringerte Knochendichte (Osteopenie, Osteoporose)
  • Dermatitis herpetiformis – eine juckende, blasenförmige Hauterkrankung als Sonderform der Zöliakie
  • Neurologische Symptome (Kribbeln, Gangunsicherheit)
  • Zyklusstörungen oder unerfüllter Kinderwunsch

Für die Beratungspraxis: Bei anhaltend niedrigen Eisenwerten, unerklärlicher Erschöpfung oder einem Knochendichte-Befund unter dem Normbereich trotz ausgewogener Ernährung lohnt sich eine ärztliche Rücksprache – Zöliakie kann der Hintergrund sein.

Ernährung kann unterstützen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose oder Behandlung.


Welche Nährstoffmängel entstehen – und wie gleichst du sie aus?

Da die Dünndarmschleimhaut bei unbehandelter Zöliakie geschädigt ist, nimmt der Körper Mikronährstoffe schlechter auf. Deshalb ist es sinnvoll, die Versorgung nach der Diagnose ärztlich kontrollieren zu lassen.

Häufige Mängel und Ausgleichsansätze:

  • Eisen: Absorption findet hauptsächlich im oberen Dünndarm statt – dem am stärksten betroffenen Bereich. Quellen: Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, rotes Fleisch; gleichzeitig aufgenommenes Vitamin C verbessert die Verwertung. Bei ausgeprägtem Mangel: ärztliche Supplementierung
  • Folsäure (B9): Besonders bei bestehendem Kinderwunsch relevant. Quellen: Hülsenfrüchte, Blattgemüse; ggf. Supplementierung nach Befund
  • Calcium: Dauerhafter Mangel trägt zu Knochenabbau bei. Quellen: grünes Gemüse, Sesam, calciumreiches Mineralwasser; bei pflanzenbasierter Ernährung angereicherte Pflanzendrinks
  • Vitamin D: Synergistisch zu Calcium für Knochengesundheit – und im Dünndarm ebenfalls von der Schleimhautintegrität abhängig. Supplementierung nach Blutspiegel-Kontrolle
  • Zink: Beteiligt an Immunfunktion und Wundheilung. Quellen: Fleisch, Kürbiskerne, Hülsenfrüchte (eingeweicht für bessere Bioverfügbarkeit)
  • Vitamin B12: Relevant bei langer Krankheitsdauer oder begleitender Magenschleimhautatrophie

Für die Beratungspraxis: Lass den behandelnden Arzt zunächst eine Labordiagnostik für die genannten Mikronährstoffe veranlassen. Hochdosierte Präparate nur unter ärztlicher Begleitung.


Was bedeutet glutenfrei im Alltag – und wo lauert Gluten versteckt?

Die glutenfreie Ernährung ist herausfordernder als sie zunächst wirkt. Das Problem liegt nicht nur in offensichtlichen Getreideprodukten, sondern in der sogenannten Cross-Kontamination – der unbeabsichtigten Verunreinigung glutenfreier Lebensmittel durch kleinste Mengen Gluten bei Verarbeitung, Lagerung oder Zubereitung.

Natürlich glutenfrei (sicher, wenn nicht kontaminiert):

  • Reis, Mais, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Amaranth
  • Kartoffeln, Hülsenfrüchte, frisches Gemüse und Obst
  • Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte in naturbelassener Form
  • Nüsse und Samen (unverarbeitet)

Versteckte Glutenquellen:

  • Sojasoße (klassisch weizenhaltig)
  • Industriell verarbeitete Suppen, Saucen und Gewürzmischungen
  • Hafer (Kontaminationsrisiko in der Produktion, auch bei „glutenfreier“ Deklaration individuell prüfen)
  • Bestimmte Medikamente (Füllstoffe können Gluten enthalten – Herstellerauskunft einholen)
  • Backwaren aus nicht zertifizierten Bäckereien

Bei verarbeiteten Lebensmitteln empfiehlt die AWMF-Leitlinie zur Zöliakie, auf gesichert glutenfreie Produkte zu achten (AWMF, 2022) – das Glutenfrei-Symbol (durchgestrichene Ähre, max. 20 ppm Gluten) bietet dir einen verlässlichen Orientierungspunkt.

Die glutenfreie Diät gilt als sehr wirksam, ist aber schwer durchzuhalten und kostspielig (Freeman, 2015 | PMID: 25494908). In der Beratung gehören deshalb auch Alltagsfragen dazu: Kosten, Restaurantbesuche, Reisen, soziale Situationen.


Welche Langzeitrisiken hat unbehandelte Zöliakie?

Ohne Therapie kann die anhaltende Darmentzündung ernsthafte Folgen haben:

Osteoporose: Durch dauerhaften Calcium- und Vitamin-D-Mangel kann die Knochendichte schleichend sinken. Regelmäßige Knochendichtemessungen sind sinnvoll – besonders bei später Diagnose.

Infertilität: Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass unerkannte Zöliakie bei Frauen mit Zyklusstörungen und eingeschränkter Fruchtbarkeit in Verbindung steht; diskutiert werden Nährstoffmängel und Entzündungsprozesse als Ursache (Murray, 1999 | PMID: 10075317).

Enteropathie-assoziiertes T-Zell-Lymphom (EATL): Ein seltenes, aber ernstes Risiko bei langfristig unbehandelter Zöliakie. Unter konsequenter glutenfreier Ernährung kann das Risiko deutlich sinken (Murray, 1999 | PMID: 10075317).

Weitere Autoimmunerkrankungen: Zöliakie ist mit Typ-1-Diabetes, Hashimoto-Thyreoiditis und anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert (Murray, 1999 | PMID: 10075317) – ein weiterer Grund, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen.

Bei anhaltenden Beschwerden trotz glutenfreier Ernährung sollte immer eine erneute ärztliche Abklärung erfolgen.


FAQ: Häufige Fragen zu Zöliakie

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Muss ich wirklich lebenslang glutenfrei essen?

Ja. Zöliakie ist keine Erkrankung, die sich „auswächst“. Die Darmschleimhaut erholt sich unter glutenfreier Ernährung – reagiert aber auf jeden neuen Glutenkontakt wieder mit Entzündung. Die strikte glutenfreie Ernährung ist die einzige bislang nachgewiesene wirksame Therapie (DeGeorge et al., 2017 | PMID: 29132529).

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Kann ich Hafer essen?

Hafer enthält kein Gliadin – das Klebereiweiß des Weizens –, wird aber häufig in denselben Anlagen wie Weizen verarbeitet. Reine, zertifiziert glutenfreie Haferprodukte werden von vielen Betroffenen gut vertragen – die individuelle Reaktion kann jedoch variieren. Sprich am besten ärztlich ab, bevor du Hafer wieder einführst.

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Was passiert bei unbeabsichtigtem Glutenkonsum?

Eine kleine Kontaminationsmenge führt nicht zwingend zu sofortigen starken Symptomen – kann aber die Darmschleimhaut reizen. Manche Betroffene reagieren sofort, andere kaum spürbar. Kein Grund zur Panik, aber ein Anlass, die Glutenfreiheit der verwendeten Produkte zu überprüfen.

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Hilft glutenfreie Ernährung auch ohne Zöliakie?

Für Personen ohne Zöliakie oder NCGS gibt es bislang keine überzeugenden Belege, dass eine glutenfreie Ernährung Gesundheitsvorteile bringt. Hinzu kommt: Viele glutenfreie Fertigprodukte sind teurer und häufig ballaststoffärmer als glutenhaltige Alternativen.

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Wie unterscheidet sich Zöliakie von einer Weizenallergie?

Die Weizenallergie ist eine IgE-vermittelte allergische Reaktion auf Weizenproteine – nicht spezifisch auf Gluten. Sie tritt meist innerhalb von Minuten bis Stunden auf, kann anaphylaktische Reaktionen auslösen und wird über Haut- oder Bluttests diagnostiziert. Zöliakie verläuft schleichender, betrifft spezifisch Gluten und wird durch Antikörper plus Biopsie nachgewiesen.

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Gibt es Medikamente gegen Zöliakie?

Aktuell (2026) ist die einzige etablierte Therapie die glutenfreie Ernährung. An ergänzenden pharmakologischen Ansätzen wird geforscht – zugelassene Medikamente gibt es noch nicht (Freeman, 2015 | PMID: 25494908).

Fazit

Zöliakie ist häufiger als oft angenommen, bleibt nicht selten jahrelang unerkannt und erfordert eine lebenslange Therapie, die den Essalltag grundlegend verändert. Die gute Nachricht: Unter glutenfreier Ernährung kann sich die Darmschleimhaut erholen. Wenn du Betroffene kompetent begleiten willst, brauchst du diagnostisches Grundwissen ebenso wie das Rüstzeug für die Ernährungsplanung: Welche Nährstoffe fehlen? Wo verbirgt sich Gluten? Wie gehen Betroffene mit den sozialen und praktischen Herausforderungen um?

Im Online-Kurs Darmgesundheit und Nahrungsmittelunverträglichkeiten lernst du, wie du Zöliakie, Glutensensitivität und Nahrungsmittelallergien klar voneinander abgrenzt, typische Nährstoffmängel systematisch erkennst und Ratsuchende mit chronischen Darmerkrankungen evidenzbasiert und einfühlsam begleitest. Beginne dort, wo du stehst – jeder Schritt zählt.

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Literatur

Scherer K (2008). Celiac disease. Southern Medical Journal, 101(3), 301–303. | PMID: 18301806

DeGeorge KC et al. (2017). Celiac Disease and Gluten Sensitivity. American Family Physician, 96(12), 776–783. | PMID: 29132529

Murray JA (1999). The widening spectrum of celiac disease. American Journal of Clinical Nutrition, 69(3), 354–365. | PMID: 10075317

Briani C et al. (2008). Celiac disease: from gluten to autoimmunity. Expert Review of Clinical Immunology, 4(5), 599–612. | PMID: 18589004

Morris MA et al. (1997). Coeliac disease. Canadian Medical Association Journal, 157(11), 1583–1585. | PMID: 9409492

Accomando S et al. (2010). Natural polyphenols as anti-inflammatory agents. World Journal of Gastroenterology (o. J.). | PMID: 20036950

Freeman HJ (2015). Emerging drugs for celiac disease. Expert Opinion on Emerging Drugs, 20(1), 129–137. | PMID: 25494908

AWMF (2022). S2k-Leitlinie Zöliakie. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-021l_S2k_Zoeliakie_2022-05.pdf

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Bildquellen
  • Zöliakie: Symptome, Test und was dauerhaft beachtet werden muss: Zöliakie: Symptome, Test und was dauerhaft beachtet werden muss: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung unseres eigens dafür entwickelten KI-Systems erstellt. Grundlage der Inhalte und Aussagen ist unsere wissenschaftliche Literaturdatenbank, die wir auch für die Entwicklung unserer Kurse nutzen – vorwiegend Studien aus PubMed und weiterer Fachliteratur.

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Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, durchläuft er mehrere Prüfstufen: automatische Tonalitätsprüfung, Qualitätsbewertung und eine händische Freigabe durch eine Person unseres Fachdozententeams. Abschließend werden Aussagen nochmals wissenschaftlich geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt damit bei den Menschen hinter ecodemy – namentlich, mit Fachkenntnis.

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Anmerkung zur Darstellung von Tieren

Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Barbara Beil

Barbara Beil ist Ökotrophologin (B. Sc.) und Ernährungswissenschaftlerin (M. Sc.). Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als Dozentin bei ecodemy begleitet sie Studierende rund um gesunde, pflanzenbasierte Ernährung – ihr Lieblingsthema ist die Sporternährung, die sie als Deutsche Meisterin im Kraftdreikampf auch selbst lebt.

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Medizinischer Disclaimer

Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.