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MagazinGesundes GewichtWarum nehme ich nicht ab? – Die häufigsten Ursachen erklärt

Warum nehme ich nicht ab? – Die häufigsten Ursachen erklärt

Verfasst von: Joelina Dietrich
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
6 min 05.05.2026 15.07.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Stillleben mit pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Nüssen und Blattgemüse auf Holzuntergrund – natürliche Zutaten für eine sättigende Ernährung bei Gewichtsregulation.

Inhaltsverzeichnis

  • Warum passt sich der Körper an, wenn du weniger isst?
  • Was hat Schlaf mit dem Abnehmen zu tun?
  • Welche Rolle spielt das Darmmikrobiom beim Gewichtsmanagement?
  • Wie sabotiert chronischer Stress die Gewichtsabnahme?
  • Warum führt zu striktes Diäthalten oft in die Gegenrichtung?
  • Übersicht: Häufige Ursachen und mögliche Ansätze
  • FAQ: Häufige Fragen zu „Warum nehme ich nicht ab?“
    • Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit nicht ab?
    • Ist ein langsamer Stoffwechsel wirklich der Grund?
    • Warum nimmt man in den ersten Wochen schnell ab und dann gar nicht mehr?
    • Können Hormone das Abnehmen verhindern?
    • Warum nehme ich trotz regelmäßigem Sport nicht ab?
    • Was tun, wenn wirklich nichts zu helfen scheint?
  • Fazit
  • Warum es sich oft schwerer anfühlt, als es sein müsste
  • Kundenstimmen
    • Du hast Fragen?

Du hast die Portionsgrößen halbiert, isst weniger Süßes und bist öfter spazieren gegangen – und trotzdem ist die Waage nach drei Wochen fast unverändert. Das klingt nach Frustration, und diese Frustration ist berechtigt. Aber sie ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch mit dir ist.

Hinter der Frage „Warum nehme ich nicht ab?“ stecken fast immer mehrere Mechanismen gleichzeitig – biologische, hormonelle und verhaltensbedingte. Wer diese Mechanismen kennt, kann gezielt ansetzen – und versteht, warum die Antwort selten so einfach ist wie „Iss weniger und beweg dich mehr“.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stand 2026: Wenn du dich fragst „Warum nehme ich nicht ab?“, liegt die Antwort meist nicht an fehlender Disziplin, sondern an mehreren biologischen und verhaltensbezogenen Faktoren.
  • Der Körper kann bei Kalorienrestriktion seinen Energieverbrauch stärker senken, als allein durch Gewichtsverlust erklärbar wäre. Dieser Mechanismus heißt adaptive Thermogenese (Rosenbaum & Leibel, 2010 | PMID: 20935667).
  • Laut Robert Koch-Institut sind in Deutschland 60,5 % der Männer und 46,6 % der Frauen von Übergewicht inklusive Adipositas betroffen (RKI, 2022).
  • Schlafmangel kann Leptin senken, Ghrelin erhöhen und dadurch Hunger und Appetit messbar verstärken (Spiegel et al., 2004 | PMID: 15583226).
  • Strikte Verbote erhöhen bei vielen Menschen das Risiko für Kontrollverlust beim Essen. Der Restrict-Binge-Zyklus ist deshalb kein Charaktermangel, sondern ein bekanntes Muster der Ernährungspsychologie (Herman & Polivy, 1990 | PMID: 2337336).

Warum passt sich der Körper an, wenn du weniger isst?

Der Körper senkt seinen Energieverbrauch, wenn er dauerhaft mit weniger Kalorien versorgt wird – und das stärker, als sich durch Muskelmasseverlust allein erklären lässt. Diesen Anpassungsmechanismus nennt man adaptive Thermogenese.

Konkret bedeutet das: Bereits nach wenigen Wochen mit reduzierter Kalorienzufuhr kann dein Ruheumsatz sinken – also die Energie, die dein Körper in Ruhe verbraucht. Der Körper spart unter anderem bei Wärmeproduktion, spontaner Bewegung und hormonell gesteuerten Stoffwechselprozessen. Rosenbaum und Leibel beschreiben adaptive Thermogenese als koordinierte Gegenregulation, die Gewichtswiederzunahme begünstigen kann – bei Menschen mit und ohne Adipositas (Rosenbaum & Leibel, 2010 | PMID: 20935667). Genau deshalb ist die Frage „Warum nehme ich nicht ab?“ oft komplexer als das einfache Rechenmodell „weniger essen gleich weniger Gewicht“.

Ein weiterer Aspekt: Bei stark kalorienreduzierten Diäten verliert der Körper nicht nur Fett, sondern potenziell auch Muskelmasse. Da Muskeln metabolisch aktiv sind – also auch in Ruhephasen Energie verbrauchen –, kann der Grundumsatz zusätzlich sinken. Wer nach einer Diät zur früheren Kalorienmenge zurückkehrt, aber weniger fettfreie Masse und einen niedrigeren Energieverbrauch hat, nimmt deshalb oft schneller zu als vorher. Das ist ein wichtiger biologischer Baustein des Jo-Jo-Effekts. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont deshalb, dass langfristige Lebensstilveränderungen kurzfristigen, stark restriktiven Diäten überlegen sind (DGE, 2026).


Infografik: Drei Ursachen für stockendes Abnehmen – Adaptive Thermogenese, Schlaf-Hormone und Restrict-Binge-Zyklus im Überblick.
Infografik: Drei Ursachen für stockendes Abnehmen – Adaptive Thermogenese, Schlaf-Hormone und Restrict-Binge-Zyklus im Überblick.

Was hat Schlaf mit dem Abnehmen zu tun?

Zu kurzer oder schlechter Schlaf erschwert Gewichtsabnahme auf mehreren Wegen gleichzeitig – und dieser Zusammenhang ist messbar, nicht theoretisch.

Zentral sind zwei Hormone: Ghrelin – das aus dem Magen ausgeschüttete Hungerhormon – und Leptin – das aus dem Fettgewebe stammende Sättigungshormon. Bei Schlafmangel steigt Ghrelin, während Leptin sinkt. Das Ergebnis: Du bist hungriger, nimmst Sattheit weniger deutlich wahr und neigst dazu, mehr zu essen – besonders Lebensmittel mit hoher Energiedichte wie Zucker und Fett. Selbst eine einzelne Woche mit verkürztem Schlaf kann diese Hormonbalance messbar verschieben.

Der zweite, häufig unterschätzte Effekt läuft über den NEAT (Non-Exercise Activity Thermogenesis) – die Energie, die für alle Alltagsbewegungen außerhalb von geplantem Sport aufgewendet wird: Treppensteigen, Umherlaufen, Gestikulieren, aufrechtes Sitzen. Je nach Person und Lebensstil kann NEAT täglich mehrere Hundert Kalorien ausmachen. Wer schlecht schläft, ist tagsüber weniger spontan aktiv – NEAT sinkt, der Tagesenergieverbrauch ebenfalls.

Wer also nach schlechtem Schlaf müde mehr isst und sich gleichzeitig weniger bewegt, arbeitet doppelt gegen den Gewichtsverlust – ohne dass ein einziger bewusster Entschluss dahintersteckt. Sieben bis neun Stunden Schlaf sind damit keine Wellness-Empfehlung, sondern ein metabolisch relevanter Faktor.


Welche Rolle spielt das Darmmikrobiom beim Gewichtsmanagement?

Das Darmmikrobiom – also die Gesamtheit der Bakterien, Pilze und anderen Mikroorganismen im Verdauungstrakt – ist ein in der aktuellen Ernährungswissenschaft zunehmend untersuchtes Thema, das nach bisherigen Erkenntnissen direkt mit Körpergewicht zusammenhängen kann.

Die Zusammensetzung der Darmbakterienpopulation beeinflusst, wie effizient Kalorien aus der Nahrung extrahiert werden. Bestimmte Bakterienstämme bauen Ballaststoffe effektiver zu kurzkettigen Fettsäuren ab, die dem Körper als zusätzliche Energiequelle dienen. Zwei Menschen können bei gleicher Ernährung unterschiedliche Mengen an Energie daraus gewinnen – abhängig davon, welche Bakteriengemeinschaften in ihrem Darm dominieren.

Ein zweiter Mechanismus läuft über Entzündungen: Eine ungünstige Darmflora – arm an Vielfalt oder von bestimmten Bakteriengruppen dominiert – kann die Darmbarriere beeinträchtigen. Dadurch gelangen bakterielle Stoffwechselprodukte in den Blutkreislauf und lösen eine Low-grade-Inflammation (chronische niedriggradige Entzündung) aus. Chronische Entzündungen wiederum stören die Insulinsensitivität und den Fettstoffwechsel – beides Prozesse, die direkt mit der Gewichtsregulation zusammenhängen.

Eine ballaststoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung gilt als einer der wirksamsten Hebel zur Förderung einer vielfältigen, schützenden Darmflora. Viele kurzfristige Diäten – insbesondere stark verarbeitete Formula-Diäten – können das Mikrobiom in seiner Vielfalt beeinträchtigen und diesen Mechanismus zusätzlich ungünstig beeinflussen. Die DGE weist darauf hin, dass solche Formula-Diäten bei längerer Anwendung die Nährstoffversorgung belasten können (DGE, 2026).


Wie sabotiert chronischer Stress die Gewichtsabnahme?

Stress und Körpergewicht hängen biochemisch enger zusammen, als es auf den ersten Blick erscheint – und der Mechanismus ist gut belegt.

Bei chronischem Stress schüttet die Nebenniere dauerhaft Cortisol aus – ein Stresshormon, das den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Kurzfristig ist das hilfreich. Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben jedoch mehrere gewichtsrelevante Effekte:

  • Bauchfett: Cortisol kann die Einlagerung von viszeral gelegenem Fett begünstigen – dem Fettgewebe um die inneren Organe, das metabolisch besonders aktiv ist.
  • Appetit: Cortisol erhöht das Verlangen nach kalorienreichen Lebensmitteln – insbesondere nach Zucker und Fett.
  • Insulinsensitivität: Chronisch erhöhte Cortisolwerte können die Insulinsensitivität senken, was Fettzellen dazu bringt, Fett verstärkt einzulagern.
  • Schlafstörungen: Cortisol am Abend stört den natürlichen Schlafrhythmus – ein Teufelskreis mit den oben beschriebenen Schlaf-Gewicht-Mechanismen.

Wichtig zu wissen: Nicht nur äußerer Druck aktiviert die Stressachse. Auch intensives, dauerhaftes Diäthalten selbst ist für den Körper Stress. Die HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) reagiert auf Energieknappheit ähnlich wie auf Bedrohungsreize – Cortisol steigt, Gewichtsabnahme wird schwerer. Strategien wie ausreichend Schlaf, moderate Bewegung und gezielte Entspannungspraktiken sind deshalb kein Luxus, sondern Teil einer wirksamen Strategie.


Warum führt zu striktes Diäthalten oft in die Gegenrichtung?

Der Restrict-Binge-Zyklus ist ein gut erforschtes Phänomen der Ernährungspsychologie. Das Muster ist charakteristisch: Phase der strikten Kalorienrestriktion – irgendwann ein vermeintlicher Ausrutscher – gefolgt von unkontrolliertem Essen – gefolgt von erneuter Restriktion. Und dann von vorne.

Warum entsteht dieser Zyklus? Wenn bestimmte Lebensmittel als verboten eingestuft werden, steigt die kognitive Beschäftigung mit ihnen. Psychologisch nennt man dieses Phänomen Hypervigilanz gegenüber verbotenen Reizen: Das Verbot macht ein Lebensmittel attraktiver, nicht unattraktiver. In Momenten von Erschöpfung, Ablenkung oder emotionalem Druck – wenn Selbststeuerung nachlässt – entlädt sich das angestaute Verlangen.

Hinzu kommt der mentale Alles-oder-Nichts-Effekt: Wer einmal vom strikten Plan abgewichen ist, denkt häufig „jetzt ist es sowieso egal“ – und isst weit mehr, als der ursprüngliche Ausrutscher ausgemacht hätte. Dieses Muster ist keine Charakterschwäche, sondern eine psychologisch vorhersagbare Reaktion auf zu rigide Regeln.

Ernährungsstrategien, die auf Flexibilität statt Verboten basieren, unterbrechen diesen Kreislauf wirksamer als noch mehr Restriktion – nicht weil sie weniger konsequent sind, sondern weil sie den Auslöser des Binge-Verhaltens direkt adressieren. Das Erkennen emotionaler Auslöser ist dabei ein zentraler Schritt.


Übersicht: Häufige Ursachen und mögliche Ansätze

Ursache Mechanismus Möglicher Ansatz
Adaptive Thermogenese Grundumsatz sinkt bei Kalorienreduktion Moderate Reduktion; Krafttraining zum Muskelerhalt
Schlafmangel Ghrelin ↑, Leptin ↓, NEAT sinkt 7–9 Stunden Schlaf; feste Schlafroutine
Ungünstiges Mikrobiom Effizientere Kalorienextraktion; Entzündungsneigung Ballaststoffreiche, vielfältige pflanzliche Kost
Chronischer Stress Cortisol ↑, Bauchfetteinlagerung, Insulinsensitivität ↓ Stressmanagement; Regenerationsphasen einplanen
Restrict-Binge-Zyklus Verbote → Hypervigilanz → Kontrollverlust Flexible Strategie ohne Verbotskategorien
Hormonelle Ursachen Schilddrüsenunterfunktion, Insulinresistenz, PCOS Ärztliche Abklärung empfehlenswert
Zu wenig Protein Geringere Sättigung, Muskelmasseverlust Proteinversorgung von etwa 1,2–1,6 g pro kg Körpergewicht anstreben
Unterschätzter Kaloriengehalt Portionsgrößen und Kaloriengehalt werden systematisch unterschätzt Testweise Mengenerfassung; Küchenwaage nutzen


FAQ: Häufige Fragen zu „Warum nehme ich nicht ab?“

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Warum nehme ich trotz Kaloriendefizit nicht ab?

Mehrere Faktoren können ein rechnerisches Kaloriendefizit ausgleichen: Adaptive Thermogenese senkt den Grundumsatz, NEAT sinkt, Wassereinlagerungen kaschieren Fettverlust auf der Waage, und der tatsächliche Kaloriengehalt von Mahlzeiten wird häufig unterschätzt. Wer mehrere Wochen ohne Ergebnis isst, profitiert von einer ehrlichen, vorübergehenden Protokollierung der Mahlzeiten – nicht als Dauerzustand, sondern als diagnostisches Werkzeug, um blinde Flecken zu erkennen.

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Ist ein langsamer Stoffwechsel wirklich der Grund?

Ein grundlegend „langsamer Stoffwechsel“ im Sinne einer angeborenen, unveränderlichen Besonderheit ist seltener als oft angenommen. Tatsächlich ist der Grundumsatz-Unterschied zwischen vergleichbar großen, schweren und gesunden Menschen ohne hormonelle Erkrankungen in der Regel gering. Häufiger ist der empfundene „langsame Stoffwechsel“ eine Folge adaptiver Thermogenese nach wiederholten Diäten oder von Muskelmasseverlust. Bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung oder Insulinresistenz ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

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Warum nimmt man in den ersten Wochen schnell ab und dann gar nicht mehr?

Zu Beginn einer Diät verliert der Körper vor allem Glykogen – den Kohlenhydratspeicher in Leber und Muskeln – sowie das daran gebundene Wasser. Das erklärt schnelle Anfangserfolge von manchmal mehreren Kilogramm innerhalb weniger Tage. Sobald diese Reserven erschöpft sind, verlangsamt sich die Abnahme deutlich, weil jetzt tatsächlich Fettgewebe abgebaut werden muss – ein wesentlich langsamerer Prozess. Plateaus sind biologisch normal und kein Zeichen, dass eine Strategie nicht funktioniert.

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Können Hormone das Abnehmen verhindern?

Ja, hormonelle Faktoren können Gewichtsregulation erheblich beeinflussen. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) senkt den Grundumsatz messbar und verursacht gleichzeitig Wassereinlagerungen. Insulinresistenz erschwert die Fettverbrennung und begünstigt Fetteinlagerung. Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist häufig mit Insulinresistenz und Gewichtsregulationsstörungen verbunden. Bei anhaltendem Ausbleiben von Gewichtsabnahme trotz konsequenter Umstellung ist ein Blutbild inklusive Schilddrüsenparameter ein sinnvoller Schritt – bei anhaltenden Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

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Warum nehme ich trotz regelmäßigem Sport nicht ab?

Sport erhöht den Kalorienbedarf – aber auch den Appetit. Wer nach dem Training mehr isst als verbraucht, bleibt in der Kalorienbilanz ausgeglichen oder sogar im Plus. Ein weiterer Effekt: Viele Menschen kompensieren geplanten Sport unbewusst durch mehr Sitzen im Rest des Tages – NEAT sinkt, der Gesamtenergieverbrauch bleibt konstant. Sport allein ist selten ausreichend für deutlichen Gewichtsverlust – aber er ist wichtig für Muskelerhalt, Stoffwechselgesundheit und langfristige Gewichtsstabilität, die über die Waage hinausgeht.

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Was tun, wenn wirklich nichts zu helfen scheint?

Kein Raum für Selbstvorwürfe: Wenn konsequente Ernährungsumstellung und Bewegung keine Wirkung zeigen, können hormonelle Ursachen, Medikamentennebenwirkungen (zum Beispiel Antidepressiva, Cortison, bestimmte Antihistaminika) oder chronische Erkrankungen dahinterstecken. Ernährung kann viel unterstützen, ersetzt aber keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Hochdosierte Nährstoffpräparate oder drastische Einschränkungen sollten nur unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Professionelle Ernährungsberatung kann zusätzlich helfen, individuelle Strategien zu entwickeln – ohne Schuld, ohne Druck.

Fazit

Wenn Abnehmen nicht klappt, liegt das fast nie an fehlender Disziplin. Adaptive Thermogenese, Schlafmangel, Darmmikrobiom, chronischer Stress und psychologische Essmuster greifen ineinander – und alle diese Faktoren lassen sich beeinflussen. Der entscheidende Schritt ist nicht, das Kaloriendefizit noch weiter zu verschärfen, sondern die biologischen und verhaltensbasierten Rahmenbedingungen zu verbessern: ausreichend Schlaf, ballaststoffreiche Kost, Stressregulation und eine flexible Haltung ohne rigide Verbotslisten.

Jeder konsequente, kleine Schritt verändert Biologie und Gewohnheit – auch wenn die Waage das nicht sofort widerspiegelt. Wer die Zusammenhänge versteht, findet nachhaltiger in eine Routine, die sich gut anfühlt und wirkt.

Im Online-Kurs „Gesundes Gewicht, Wohlbefinden und Vitalität“ lernst du, wie du Stoffwechsel, Sättigungsmechanismen und Essverhalten ganzheitlich verstehst und eine Ernährungsweise entwickelst, die langfristig zu dir und deinen Zielen passt.

Warum es sich oft schwerer anfühlt, als es sein müsste

Du startest motiviert. Nimmst dir vor, es diesmal wirklich durchzuziehen. Isst bewusster, achtest auf deine Ernährung. Und trotzdem kommt irgendwann dieser Punkt: Heißhunger, alte Gewohnheiten, dieses Gefühl, wieder zurückzufallen.

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Kundenstimmen

„Ich habe zum ersten Mal verstanden, warum Diäten und hungern bei mir nie langfristig funktioniert haben. Es lag nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass ich meinen Körper nie wirklich verstanden habe. Die Weiterbildung hat mir unglaublich viel Druck genommen.“
– Laura, 37, via E-Mail

„Was mir besonders gefallen hat: Es geht nicht um Verbote oder perfekte Ernährung. Sondern darum, zu verstehen, was im Körper passiert und wie man damit arbeitet. Das hat bei mir vieles verändert.“
– Miriam, 45, via E-Mail

„Ich dachte erst, das ist wieder so ein klassischer Ernährungskurs. War es überhaupt nicht. Die Inhalte gehen viel tiefer. Besonders das Zusammenspiel aus Gewohnheiten, Stress und Essverhalten war für mich ein echter Aha-Moment.“
– Daniel, 42, via Facebook

Du hast Fragen?

Unser Support-Team ist für dich da.

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Literatur

RKI – Robert Koch-Institut (2022). Übergewicht und Adipositas in Deutschland. Robert Koch-Institut.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2026). Diäten und Fasten – Überblick. Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2026). Formula-Diäten. Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

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Bildquellen
  • Warum nehme ich nicht ab? – Die häufigsten Ursachen erklärt: Warum nehme ich nicht ab? – Die häufigsten Ursachen erklärt: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
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Hinweis zur Artikelerstellung

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung unseres eigens dafür entwickelten KI-Systems erstellt. Grundlage der Inhalte und Aussagen ist unsere wissenschaftliche Literaturdatenbank, die wir auch für die Entwicklung unserer Kurse nutzen – vorwiegend Studien aus PubMed und weiterer Fachliteratur.

KI recherchiert, strukturiert und formuliert den Erstentwurf; ein automatischer Abgleich mit der hinterlegten Fachliteratur stellt sicher, dass Aussagen belegt sind.

Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, durchläuft er mehrere Prüfstufen: automatische Tonalitätsprüfung, Qualitätsbewertung und eine händische Freigabe durch eine Person unseres Fachdozententeams. Abschließend werden Aussagen nochmals wissenschaftlich geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt damit bei den Menschen hinter ecodemy – namentlich, mit Fachkenntnis.

Diese Kennzeichnung setzen wir freiwillig um – für öffentlich relevante KI-Inhalte im Rahmen des EU AI Acts ist sie ohnehin Pflicht. Wir finden: Transparenz ist keine Pflichtübung, sondern eine Frage des Respekts gegenüber unseren Lesern.

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Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.

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Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Joelina Dietrich

Joelina Dietrich ist Ökotrophologin (M. Sc.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE) in Biebertal, wo sie u. a. die KiEFer-Studie und den VEGANScreener betreut. Parallel arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Für das ecodemy Magazin schreibt sie über pflanzenbasierte Ernährung auf wissenschaftlicher Grundlage.

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