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MagazinGesundes GewichtEnergiedichte: Was es ist – und warum es mehr zählt als Kalorien

Energiedichte: Was es ist – und warum es mehr zählt als Kalorien

Verfasst von: Barbara Beil
Wissenschaftlich geprüft durch: Susan Kerwien
6 min 17.03.2026 28.07.2026 KI-gestützt erstellt Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur erstellt – derselben Quellenbasis, die wir auch für unsere staatlich zugelassenen Online-Kurse nutzen. Alle Inhalte durchlaufen mehrere Qualitätsstufen und werden vor der Veröffentlichung qualitätsgeprüft und freigegeben. Ein Mensch steht dahinter – namentlich, mit Fachkenntnis.

Stillleben mit wasserreichen Lebensmitteln wie Wassermelone, Gurke und Salatblättern neben einer kleinen Portion Cashews und Trockenfrüchten – visueller Vergleich zur Energiedichte in der Ernährung.

Inhaltsverzeichnis

  • Was bedeutet Energiedichte – und warum ist sie praktisch relevant?
  • Warum bestimmt die Energiedichte, wie lange du satt bist?
  • Welche Lebensmittel haben eine niedrige, mittlere oder hohe Energiedichte?
  • Volumetric Eating: Mit mehr Volumen länger satt
  • Ist vegane Ernährung automatisch kalorienarm?
  • Wie lässt sich Energiedichte im Alltag konkret umsetzen?
  • FAQ: Häufige Fragen zur Energiedichte
    • Was ist der Unterschied zwischen Energiedichte und Nährstoffdichte?
    • Muss ich Kalorien zählen, wenn ich mit Energiedichte arbeite?
    • Kann das Konzept der Energiedichte bei der Gewichtsregulation helfen?
    • Warum sättigen Lebensmittel mit niedriger Energiedichte besser?
    • Sind Suppen wirklich sättigend?
    • Wie erkläre ich Energiedichte Klientinnen und Klienten einfach?
  • Fazit: Sättigend und alltagstauglich essen
  • Warum es sich oft schwerer anfühlt, als es sein müsste
  • Kundenstimmen
    • Du hast Fragen?

Du sitzt mittags vor einem riesigen Salatteller, isst ihn komplett auf – und bist um 15 Uhr wieder hungrig. Gleichzeitig schafft dein Kollege mit einem kleinen Sandwich bis zum Abend. Das hat nichts mit Disziplin zu tun. Der Unterschied liegt in einem Konzept, das in der Ernährungsberatung eine zentrale Rolle spielt, im Alltag aber oft unterschätzt wird: der Energiedichte.

Wer versteht, wie viel Energie in einem bestimmten Gewicht eines Lebensmittels steckt, kann Mahlzeiten so gestalten, dass sie tatsächlich satt machen – ohne ewiges Kalorienzählen, ohne Verzicht. Dieses Wissen ist besonders wertvoll in der Beratungspraxis: Es ist einfach zu erklären, leicht umsetzbar und wissenschaftlich gut belegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Energiedichte bezeichnet die Anzahl an Kilokalorien (kcal) pro 100 Gramm eines Lebensmittels – je höher dieser Wert, desto mehr Energie steckt in einer kleinen Menge.
  • Gemüse wie Gurke oder Tomate liefert unter 20 kcal/100 g; Olivenöl dagegen rund 900 kcal/100 g – ein Verhältnis von 1:60.
  • Wasser- und Ballaststoffgehalt sind die entscheidenden Stellschrauben: Beide erhöhen das Volumen einer Mahlzeit, ohne nennenswert Energie beizusteuern, und verlängern das Sättigungsgefühl (DGE, 2023).
  • Vegane Ernährung ist nicht automatisch kalorienarm: Nüsse (~ 600 kcal/100 g), pflanzliche Öle (~ 900 kcal/100 g) und Trockenfrüchte (~ 250–350 kcal/100 g) sind pflanzliche Hochkaloriker.
  • Das Konzept funktioniert ohne striktes Zählen – wer die Grundprinzipien kennt, kann daraus intuitiv gesunde Mahlzeiten gestalten.

Was bedeutet Energiedichte – und warum ist sie praktisch relevant?

Energiedichte ist der Quotient aus Kaloriengehalt und Gewicht eines Lebensmittels, ausgedrückt in kcal pro 100 Gramm. Je mehr Wasser ein Lebensmittel enthält, desto niedriger ist seine Energiedichte – Wasser liefert keine Kalorien, erhöht aber das Gewicht. Je mehr Fett ein Lebensmittel enthält, desto höher fällt die Energiedichte aus: Fett liefert mit 9 kcal/g mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß (je 4 kcal/g).

Zwei Beispiele machen das konkret greifbar:

  • 500 g Wassermelone liefern ungefähr 150 kcal.
  • 500 g Cashewkerne liefern ungefähr 2.750 kcal.

Beide wiegen gleich viel. Der Energiegehalt unterscheidet sich um das fast Zwanzigfache. Genau das ist der Kern: Menschen neigen dazu, ähnliche Gewichts- oder Volumensmengen zu essen – weitgehend unabhängig vom Kaloriengehalt (DGE, 2023). Wer also Lebensmittel mit niedriger Energiedichte bevorzugt, kann sättigende Mahlzeiten zusammenstellen, ohne die Energiebilanz aus dem Blick zu verlieren.

In der Beratungspraxis lässt sich das in zwei Sätzen erklären: „Stell dir vor, du isst 300 g – einmal 300 g Gemüsebrühe, einmal 300 g Nussmix. Die Brühe liefert rund 30 kcal, der Nussmix etwa 1.800. Gleiche Menge, völlig anderer Energiegehalt – das ist Energiedichte.“

Infografik: Energiedichte verschiedener Lebensmittel im Vergleich – von Gurke (15 kcal/100 g) bis Olivenöl (900 kcal/100 g) auf einer Skala.
Infografik: Energiedichte verschiedener Lebensmittel im Vergleich – von Gurke (15 kcal/100 g) bis Olivenöl (900 kcal/100 g) auf einer Skala.

Warum bestimmt die Energiedichte, wie lange du satt bist?

Sättigung entsteht durch mehrere Mechanismen gleichzeitig. Einer der stärksten ist die mechanische Dehnung des Magens: Wenn das Magenvolumen zunimmt, senden Dehnungsrezeptoren Sättigungssignale ans Gehirn. Lebensmittel mit niedriger Energiedichte – also solche mit viel Wasser und Ballaststoffen – liefern bei gleichem Volumen weniger Kalorien, dehnen den Magen aber ähnlich stark.

Ballaststoffe verstärken diesen Effekt auf zwei weiteren Wegen: Sie verlangsamen die Magenentleerung, sodass der Magen länger gefüllt bleibt. Und sie stabilisieren den Blutzuckerspiegel, was Heißhungerattacken nach einer Mahlzeit abmildern kann (DGE, 2023).

Flüssigkalorien zeigen das Gegenteil dieses Prinzips: Ein Glas Fruchtsaft (ca. 150 ml, ~65 kcal) sättigt kaum, weil das Magenvolumen kaum zunimmt und die Verarbeitung sehr schnell erfolgt. Eine Handvoll Erdbeeren mit ähnlichem Kaloriengehalt hält dagegen länger satt, weil das Volumen und der Ballaststoffgehalt deutlich höher sind.

Wasserreiche Mahlzeiten, etwa Suppen oder gedünstetes Gemüse, nutzen denselben Mechanismus: In einer kontrollierten Studie senkte Wasser, das direkt in eine Mahlzeit eingearbeitet war, die nachfolgende Energieaufnahme stärker als dieselbe Wassermenge als Getränk zur Mahlzeit (Rolls et al., 1999 | PMID: 10500012). Das spricht dafür, dass gebundenes Wasser über Volumen und langsamere Magenentleerung anders wirkt als ein Glas Wasser daneben.

Für ältere Menschen spielt ausreichende Flüssigkeitszufuhr zusätzlich eine besondere Rolle, weil das Durstempfinden mit dem Alter abnehmen kann. Suppen und wasserreiche Lebensmittel können hier unterstützend wirken; bei medizinischen Fragestellungen ersetzt Ernährung aber keine Diagnose oder individuelle Behandlung (AWMF, 2025).

Welche Lebensmittel haben eine niedrige, mittlere oder hohe Energiedichte?

Die folgende Tabelle gibt Orientierung. Die Werte sind Richtwerte; je nach Sorte, Wassergehalt und Zubereitung können sie leicht abweichen. Die DGE ordnet Lebensmittel bis 150 kcal/100 g als niedrig, etwa 150–225 kcal/100 g als mittel und über 225 kcal/100 g als hoch ein (DGE, 2023):

Kategorie Energiedichte (kcal/100 g) Lebensmittel-Beispiele
Sehr niedrig unter 30 Gurke (13), Blattsalat (14), Tomate (18), Zucchini (17), klare Gemüsebrühe (~10)
Niedrig bis 150 Erdbeere (32), Apfel (52), Möhre (41), Naturjoghurt (59), Tofu (76–100), gekochte Linsen (116)
Mittel 150–225 Hummus (170–200), Vollkornbrot (220), gekochte Pasta (150), gekochter Reis (130–150)
Hoch über 225 Gouda (356), Datteln (280), Haferflocken trocken (350), Reiswaffeln (390), dunkle Schokolade (~550)
Sehr hoch über 500 Walnüsse (654), Cashews (553), Erdnussbutter (590), Kokosöl (862), Olivenöl (~900)

Wichtig: Diese Einteilung bewertet Lebensmittel nicht als gut oder schlecht. Nüsse, Öle und Trockenfrüchte liefern wertvolle Fettsäuren, Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – sie gehören in eine vollwertige Ernährung. Entscheidend ist, wie bewusst sie eingesetzt werden.

Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich: Ein Esslöffel Olivenöl (ca. 10 ml) liefert rund 90 kcal. Wer drei Esslöffel großzügig über den Salat schüttet, hat damit bereits ~270 kcal zugefügt – ohne dass sich die wahrgenommene Mahlzeitenmenge nennenswert verändert.

Volumetric Eating: Mit mehr Volumen länger satt

Volumetric Eating ist ein ernährungswissenschaftliches Konzept, das systematisch auf Lebensmittel mit niedriger Energiedichte setzt: Durch die gezielte Auswahl wasserreicher und ballaststoffreicher Zutaten lässt sich das Volumen einer Mahlzeit erhöhen, ohne proportional mehr Energie zuzuführen.

In der Praxis bedeutet das keine strenge Diät, sondern ein Prinzip des strategischen Ergänzens: Statt die Portion Pasta zu halbieren, wird sie um eine große Portion Zucchini und Tomaten ergänzt. Statt auf die Lieblingssauce zu verzichten, kommt mehr Gemüse dazu. Das Gesamtvolumen auf dem Teller steigt – die Gesamtenergie bleibt ähnlich oder sinkt sogar.

Eine praktische Umsetzungshilfe: Starte Mahlzeiten mit einer klaren Suppe oder einem großen Rohkostteller. Beides erhöht das Magenvolumen, bevor die kalorienreicheren Hauptzutaten folgen – und verringert so, wie viel von diesen gegessen wird.

Wem der intuitive Zugang zu Essen wichtig ist, findet im Artikel „Intuitives Essen: Was es ist – und wie du es lernst“ eine ergänzende Perspektive dazu, wie Körpersignale statt Kalorientabellen als Orientierung dienen können.

Ist vegane Ernährung automatisch kalorienarm?

Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig – und er kann praktische Konsequenzen haben. Eine gut geplante, vollwertige vegane Ernährung kann hier Vorteile bieten, weil sie häufig mehr Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthält. Das ist ein realer, aber kein automatischer Effekt.

Pflanzliche Lebensmittel mit sehr hoher Energiedichte:

  • Nüsse und Samen: 550–700 kcal/100 g
  • Pflanzliche Öle (Oliven-, Kokos-, Leinöl): 800–900 kcal/100 g
  • Nussmuse (Mandel-, Erdnuss-, Haselnussmus): 580–630 kcal/100 g
  • Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Rosinen): 250–350 kcal/100 g
  • Kokoscreme und Kokosmilch: 200–330 kcal/100 g

Wer täglich einen großen Smoothie mit Banane, Datteln, Mandelmus und Hafermilch trinkt, kann leicht 600–800 kcal allein durch dieses Getränk aufnehmen – ohne nennenswerte Sättigung durch Volumen oder Ballaststoffe.

Das ist keine Kritik an diesen Lebensmitteln, sondern ein Argument für Bewusstsein beim Einsatz. Ein gehäufter Esslöffel Mandelmus auf dem Frühstücksbrei ist wertvoll; drei Esslöffel im Smoothie ohne weiteres Zutun verschieben die Energiebilanz erheblich.

Hinweis für die Beratungspraxis: Bei veganer Ernährung lohnt es sich, neben der Energiedichte auch auf bedarfsgerechte Versorgung mit kritischen Nährstoffen wie Vitamin B12, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Kalzium, Jod und Zink zu achten.

Wie lässt sich Energiedichte im Alltag konkret umsetzen?

Das Konzept funktioniert ohne Kalorienzählen. Wer die folgenden Grundprinzipien verinnerlicht, passt die Mahlzeitengestaltung schrittweise an:

  1. Gemüse als Basis, nicht als Beilage: Mindestens die Hälfte des Tellers mit Gemüse füllen – gedünstet, roh, als Suppe oder Eintopf. Sehr niedrige Energiedichte, hohes Volumen, viele Nährstoffe.
  2. Hülsenfrüchte regelmäßig integrieren: Linsen (116 kcal/100 g gekocht), Kichererbsen (120 kcal/100 g gekocht) und schwarze Bohnen sind moderate Energielieferanten mit hohem Ballaststoff- und Eiweißgehalt – eine starke Kombination für anhaltende Sättigung.
  3. Hochkalorische Zutaten bewusst dosieren: Olivenöl (90 kcal/EL), Nüsse (160–200 kcal pro Handvoll) und Trockenfrüchte (~100 kcal für 5 Datteln) sind wertvoll – aber dicht. Ein bewusstes Maß ist sinnvoller als unbedachte Großzügigkeit.
  4. Wasserreiche Lebensmittel priorisieren: Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini, Beeren – sie alle haben sehr niedrige Energiedichten und lassen sich flexibel in Mahlzeiten einbauen.
  5. Snacks mit Bedacht wählen: Rohkost mit Hummus, ein Apfel, ein kleines Glas ungesüßter Naturjoghurt – diese Optionen sättigen besser als Reiswaffeln (ca. 390 kcal/100 g) oder Trockenfrüchte, die trotz ihres gesunden Rufs sehr kalorienreich sind.
  6. Suppe als Strategie: Eine klare Gemüsesuppe vor dem Hauptgang erhöht das Magenvolumen und kann dazu beitragen, dass weniger von der kalorienreicheren Hauptmahlzeit gegessen wird.
  7. Vollkorn statt Weißmehl: Vollkornprodukte haben ähnliche Energiedichten wie ihre hellen Varianten, sättigen aber durch mehr Ballaststoffe deutlich länger – ein einfacher Tausch mit spürbarem Effekt.

Wer dauerhaft essen möchte, ohne sich zu quälen, findet im Artikel „Ernährungsumstellung: So klappt es dauerhaft – Schritt für Schritt“ praktische Strategien für den langfristigen Alltag.

FAQ: Häufige Fragen zur Energiedichte

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Was ist der Unterschied zwischen Energiedichte und Nährstoffdichte?

Energiedichte beschreibt, wie viele kcal pro 100 g in einem Lebensmittel stecken. Nährstoffdichte bezieht sich auf den Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und essenziellen Fettsäuren im Verhältnis zum Kaloriengehalt. Lebensmittel können beides gleichzeitig haben: Nüsse etwa haben eine hohe Energiedichte und eine hohe Nährstoffdichte. Süßgetränke haben eine hohe Energiedichte, aber kaum Nährstoffe. Brokkoli hat eine niedrige Energiedichte und eine hohe Nährstoffdichte.

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Muss ich Kalorien zählen, wenn ich mit Energiedichte arbeite?

Nein. Das Konzept setzt auf Lebensmittelauswahl und Mahlzeitengestaltung, nicht auf Zahlen. Wer die Grundprinzipien kennt – mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte, bewusster Umgang mit Ölen und Nüssen – entwickelt mit der Zeit ein intuitives Gefühl, ohne täglich Kalorien zu erfassen.

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Kann das Konzept der Energiedichte bei der Gewichtsregulation helfen?

Ernährung kann bei der Gewichtsregulation unterstützen, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Das Konzept der Energiedichte ist gut erforscht und kann dazu beitragen, die Gesamtenergiezufuhr zu senken, ohne dass weniger gegessen wird (DGE, 2023). Bei anhaltenden Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen sollte ärztliche Abklärung erfolgen.

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Warum sättigen Lebensmittel mit niedriger Energiedichte besser?

Der Hauptmechanismus ist die Dehnung des Magens durch Volumen: Mehr Volumen = stärkere Dehnung = stärkeres Sättigungssignal. Ballaststoffe verlangsamen zusätzlich die Magenentleerung und stabilisieren den Blutzuckerspiegel, was Heißhunger nach der Mahlzeit abmildern kann (DGE, 2023).

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Sind Suppen wirklich sättigend?

Ja – wenn die Zutaten als feste Bestandteile in der Suppe enthalten sind. Studien zeigen, dass Wasser, das in Lebensmitteln gebunden ist (etwa in Suppe oder gedünstetem Gemüse), das Sättigungsgefühl stärker verlängert als Wasser, das getrennt getrunken wird (AWMF, 2025). Eine klare Gemüsesuppe als Vorspeise kann deshalb sinnvoll sein.

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Wie erkläre ich Energiedichte Klientinnen und Klienten einfach?

Stell dir vor, du hast eine Schüssel mit 400 g – einmal 400 g Wassermelone, einmal 400 g Cashewnüsse. Beides wiegt gleich viel. Die Wassermelone liefert rund 120 kcal, die Cashews etwa 2.200 kcal. Das ist Energiedichte: wie viel Energie in einem bestimmten Gewicht steckt – nicht wie viel auf dem Teller liegt.

Fazit: Sättigend und alltagstauglich essen

Das Konzept der Energiedichte ist kein Diät-Tool, sondern ein solides ernährungswissenschaftliches Prinzip. Wer weiß, welche Lebensmittel viel Volumen bei wenig Energie liefern, kann Mahlzeiten gestalten, die wirklich satt machen – ohne Verzicht, ohne ständige Kontrolle und ohne striktes Zählen.

Für die eigene Ernährung lautet das praktische Fazit: mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte, mehr wasserreiche Lebensmittel auf den Teller – und einen bewussten Umgang mit Hochkaloriker wie Nüssen, Ölen und Trockenfrüchten finden. Jeder Schritt in diese Richtung zählt, unabhängig davon, wo du gerade stehst.

Im Online-Kurs „Gesundes Gewicht, Wohlbefinden und Vitalität“ lernst du, wie du Energiedichte, Sättigungsmechanismen und alltagsnahe Ernährungsstrategien zu einer fundierten Beratungskompetenz verbindest – und Klientinnen und Klienten gezielt dabei begleitest, ihre Ernährung dauerhaft umzugestalten.

Warum es sich oft schwerer anfühlt, als es sein müsste

Du startest motiviert. Nimmst dir vor, es diesmal wirklich durchzuziehen. Isst bewusster, achtest auf deine Ernährung. Und trotzdem kommt irgendwann dieser Punkt: Heißhunger, alte Gewohnheiten, dieses Gefühl, wieder zurückzufallen.

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In vier Kapiteln lernst du, wie Hunger, Sättigung und Essverhalten tatsächlich gesteuert werden: durch Hormone, Gehirnprozesse, Gewohnheiten, Stress und dein Umfeld. Du verstehst, warum klassische Diäten fast immer scheitern, wie emotionale Muster entstehen und wie du Ernährung so gestaltest, dass du dich wohlfühlst, deine Ziele erreichst und deine Lebensqualität verbesserst.

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Kundenstimmen

„Ich habe zum ersten Mal verstanden, warum Diäten und hungern bei mir nie langfristig funktioniert haben. Es lag nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass ich meinen Körper nie wirklich verstanden habe. Die Weiterbildung hat mir unglaublich viel Druck genommen.“
– Laura, 37, via E-Mail

„Was mir besonders gefallen hat: Es geht nicht um Verbote oder perfekte Ernährung. Sondern darum, zu verstehen, was im Körper passiert und wie man damit arbeitet. Das hat bei mir vieles verändert.“
– Miriam, 45, via E-Mail

„Ich dachte erst, das ist wieder so ein klassischer Ernährungskurs. War es überhaupt nicht. Die Inhalte gehen viel tiefer. Besonders das Zusammenspiel aus Gewohnheiten, Stress und Essverhalten war für mich ein echter Aha-Moment.“
– Daniel, 42, via Facebook

Du hast Fragen?

Unser Support-Team ist für dich da.

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Literatur

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2023). Energiedichte – Biss für Biss das Körpergewicht senken. DGE-Medienservice. https://www.dge-medienservice.de/media/productattach/1/2/123053_2023_dge-flyer-energiedichte_web_20231219_2.pdf

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (o. J.). Niedrige Energiedichte bei Lebensmitteln. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/niedrige-energiedichte-bei-lebensmitteln/

DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung (o. J.). Referenzwerte: Energie. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/energie/

Rolls, B. J., Bell, E. A. & Waugh, B. A. (1999). Water incorporated into a food but not served with a food decreases energy intake in lean women. American Journal of Clinical Nutrition, 70(4), 448–455. PMID: 10500012. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10500012/

AWMF – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (2025). S3-Leitlinie Klinische Ernährung und Hydrierung im Alter. AWMF-Register Nr. 073-019. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/073-019

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Bildquellen
  • Energiedichte: Was es ist – und warum es mehr zählt als Kalorien: Energiedichte: Was es ist – und warum es mehr zählt als Kalorien: KI-generierte Illustration erstellt mit OpenAI © ecodemy
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Hinweis zur Artikelerstellung

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung unseres eigens dafür entwickelten KI-Systems erstellt. Grundlage der Inhalte und Aussagen ist unsere wissenschaftliche Literaturdatenbank, die wir auch für die Entwicklung unserer Kurse nutzen – vorwiegend Studien aus PubMed und weiterer Fachliteratur.

KI recherchiert, strukturiert und formuliert den Erstentwurf; ein automatischer Abgleich mit der hinterlegten Fachliteratur stellt sicher, dass Aussagen belegt sind.

Bevor ein Artikel veröffentlicht wird, durchläuft er mehrere Prüfstufen: automatische Tonalitätsprüfung, Qualitätsbewertung und eine händische Freigabe durch eine Person unseres Fachdozententeams. Abschließend werden Aussagen nochmals wissenschaftlich geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt damit bei den Menschen hinter ecodemy – namentlich, mit Fachkenntnis.

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Medizinischer Disclaimer und weitere Hinweise
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Unser Wirken im Bereich der Ernährung bringt es mit sich, dass wir uns in unserer redaktionellen Arbeit aus Gründen der Objektivität auch Lebensmitteln tierischen Ursprungs widmen. Obgleich eine wissenschaftliche Betrachtungsweise und Sachlichkeit bei uns einen hohen Stellenwert genießen, haben wir uns in diesem Falle dazu entschlossen, dass wir Lebewesen nicht - wie in unserem Sektor üblich - , als "verzehrsfertige Körperteile“ darstellen, da sie unserer Meinung nach hierdurch so weit versachlicht werden, dass sie lediglich als potentielle „Lebensmittel“ und nicht mehr als leidensfähige Lebewesen wahrgenommen werden. Aus Respekt vor dem Leben dieser Tiere zeigen wir sie deshalb so, wie sie unserer Ansicht nach existieren sollten: Unversehrt.

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Über Barbara Beil

Barbara Beil ist Ökotrophologin (B. Sc.) und Ernährungswissenschaftlerin (M. Sc.). Im Rahmen ihrer Masterarbeit forschte sie am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Als Dozentin bei ecodemy begleitet sie Studierende rund um gesunde, pflanzenbasierte Ernährung – ihr Lieblingsthema ist die Sporternährung, die sie als Deutsche Meisterin im Kraftdreikampf auch selbst lebt.

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Wie jede Wissenschaft ist die Medizin sowie mit ihr verwandte Disziplinen ständigen Entwicklungen unterworfen. Forschung und klinische Erfahrungen erweitern unsere Erkenntnisse, insbesondere was die Behandlung und Therapie anbelangt. Soweit in unseren bereitgestellten Informationen eine Empfehlung, Dosierung, Applikation, o.ä. erwähnt wird, darfst du zwar darauf vertrauen, dass wir große Sorgfalt darauf verwandt haben, dass diese Angabe dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes entspricht. Jedoch kann für solche keine Gewähr oder Haftung übernommen werden. Du bist angehalten diese selbst sorgfältig zu prüfen und handelst auf eigene Verantwortung hin. Ferner sollen unsere Empfehlungen und Beratungen im Falle einer vorliegenden Krankheit die ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung in keinem Falle ersetzen – es handelt sich nicht um eine Therapie. Du solltest daher die von uns bereitgestellten Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei Beschwerden sollte auf jeden Fall ärztlicher Rat eingeholt werden.